Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Januar.

6. Weil die Pferde gemeiniglich am Ende d. N.sich zu hären anfangen, so müssen dieselben wohl;e-pflegck, fleißig gestriegelt und abgewischet, und über-haupt sehr reinlich gehalten werden, damit sie gut ju-nehmen und schön werden.

7. Will inan die Pferde in L. M. beschlagen lass-n,so ist die Zeit des Neumondes, oder 3 Tage nach dem.selben, am zuträglichsten dazu, weil sie alsdann guteHufe bekommen.

8. Die Arbeitspferde müssen um diese Zeit tüchtiggefüttert werden, damit sie Fleisch und Kräfte genugzu der bevorstehenden Arbeit bekommen.

XI. In Absicht auf das Federvieh,

muß man i. nunmehr die Vogel- Tauben» und Hüh-ner-Häuser und Nester wohl zu reinigen und auszu-putzen anfangen, damit vornehmlich die Hühner undTauben wieder legen können; den Mist davon kannman in die Gärten dünn ausstreuen.

2. Die Zuchcgänse werden gegen das Ende d. M.etwas weniger gefüttert, damit sie nicht zu fette undzum Brüten untangliche Eyer legen. Damit sie auchdesto zeitiger zu legen anfangen, müssen sie unlerrupfetwerden. Wo offenes Wasser ist, werden sie täglichHingetrieben, um darauf einige Stunden zuzubringen.

Z. Die Acnren verlangen, in Ansehung des Was-sers, gleiche Verpflegung. Bey tiefein Schnee blei-ben sie gern, wo sie sind. Daher muß ihnen täglicheinige Mahl Wasser in den Stallen vorgesetzet werden.Wo sie nur ein Par Tage nicht reichlich Wasser erhal-ten, so bekommen sie dicke Kröpfe und sterben.

4. Sollen die Hühner nicht zu spät und zu weniglegen, so müssen sie in warmer Stailung und reichli-cher Fütterung gehalten, auch, wenn wegen des Eiseskein offenes Wasser auf dem Hofe zu finden ist, ihnentäglich ein Par Mahl warmes oder lauliches Wasser