iz8 Japan.
Schärfe bestrafet. Um den Betrug der im Kleinenhandelnden Kaufleute zu verhindern, sind an den Eckender Straßen öffentliche Ellen befestigt, wo ein jederdasjenige, was er gekauft hat, messen kann. DieseEllen werden Ichlen, Ikiei»/ oder Ichin, genannt;siehe Jchieri.
Was die ausländische Handlung betrifft, fo istsolche von zweyerley Art, nähmlich diejenige, welchedie Japaner mit ihren eigenen Schiffen in fremdenLändern treiben, und diejenige, welche die nach Japan ■kommenden fremden Nationen daselbst treiben. DieHandlung, welche die Japaner mit ihren eigenenSchiffen ausserhalb Landes treiben, geht nach Cochin-china, Siam, Kamboya und den manillifchen Inseln,aus welchen Ländern insgesammt sie mehrentheils nurSeide hohlen, und dafür verschiedene von ihren Lan-des -Producten, insonderheit Silber, Kupfer, Schwe-fel u\ dahin bringen. Die fremden Nationen aber,welche »ach'Japan handeln, sind einige indianischeVölker, die Chinefer, und unter den europäischen Na-tionen die einzigen Holländer.
1. Die indianischen Nationen, welche noch einigeHandlung nach Japan treiben, sind hauptsächlich dieEinwohner von Siam und Kamboya. Seit dem sichaber die Holländer von der Handlung nach JapanMeister gemacht haben, ist die Handlung dieser beydenNationen nach Japan bey weitem nicht mehr so wich-tig, als sie vormahls gewesen ist.
2. Die Handlung der Chinefer nach Japan ist fastso alt, als beyde Reiche. Sie war vor Zeiten sehrwichtig, und wurde ehemahls von beyden Seiten gleichstark getrieben. Man sahe eben so viel Japaner inChina, als Chinefer in Japan. Nachdem aber derKönig von China den Japanern bey Lebensstrafe ver-bothen hat, nicht in das Land zu kommen, wird solche«ur von den Chinesern noch geführt, wiewohl ihnen