Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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205
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Iaspiß. 205

wenn er ihn Corneus opacns polituram admittens, co-lore variegato, nennt, nimmt zweyerley Gattungenvon Hornsteinen, durchsichtige und undurchsichtige, an,beschreibt aber außerdem diesen Stein genau genug.Cartheuser nennt ihn Lapis granatulus, granulis sili-ceis firmiter connexis, und Hr. geh. Bergr. GerhardPerxa vitrescibilis opaca, fractura aspera fere granu-lata. Im Französ. hat ihm Hr. v. Bomare noch denNahmen Pierre de röche de couleurs vives gegeben.Der Holländer bedient sich ebenfalls des Wortes Jaspis,und setzt zum Unterschied der Farben, wenn sie bunt,grün, roth, gelb, braun rc. ist, die Worte bonre,graene, roode, geele, bruyne Jaspis hinzu,

Hr. Diac. Schröter (') versteht unter Iaspiß deneinfachen edeln Kiesel. <Bogel (H versteht unter denJaspissen diejenigen Kiesel, welche beym Zerschlagenin halbkngelichte, erhabene und eingebogene Stückezerspringen, dabey aber ganz undurchsichtig und sehrhart sind, und mit dem Stahle Feuer geben. Diekleinsten Theilchen sind, wie er zugleich anmerkt, inden Jaspissen unsichtbar, daher auch diese Steinemebrentheils glatt aussehen/ ob es gleich auch Jas.'pisse gibt, die auf ihrem Bruche schnppicht oder körn-icht sind. Man findet sie selten einzeln auf Feldern,sondern in festen Klüften oder Gängen, und in denFelsenbrüchen. Hr. v. Justi (?) rechnet den Iaspißunter die Hornsteine, und gibt von ihnen diesen Be-griff: „Der Iaspiß ist nichts anders, als ein feiner„Hornstein von bunten Farben." Er beruft sich,zum. Beweise, sowohl aus sein Gefüge und sehr zartes

Korn,

(i) Hm i Ll). der vollständ- Einlcic. in die Rennrniß und <F 4 /Ichichre der Greine und vcrsteiner., S. 349/ >>»d im j B-des litl/olog. Lexikon, S. -i-

(r) Im prncr. Miircralsystein, S. h$.

W) Im Grundriß des Mineralreiche, S- 214.