Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Iaspiß.

könne; denn es können Fälle vorkommen, wo man sieunter einander verwechseln könnte.

Ungeachtet der Achat, als ein edler Hornstein, undder Iaspiß, als ein edler Kiesel, nicht leicht mit ein-ander verwechselt werden können, so können sich dochFälle rräugnen, wo es gewisser Maßen schwer wird,beyde von einander zu unterscheiden. Denn da derAchat, eben so wie der Iaspiß, alle Farben anzuneh-men psiegt, der Iaspiß aber, insonderheit wenn er indünne Stückchen geschnitten und gut poliert ist, bis,weilen einiger Durchsichtigkeit fähig wird: so ist dieseseben der Fall, wo beyde, zumahl von ungeübten Lieb-habern, leicht verwechselt werden könnten. Hr.Brückmann lehrt sie uns folgender Gestalt unterschei-den: „Der Iaspiß unterscheidet sich darin von dem„Achate, daß er erstlich undurchsichtig, oder doch nur„selten in etwas durchscheinend ist; zweytens, daß er„im Anbruche rauh, etwas körnicht oder schuppicht„angetroffen wird; drittens findet man ihn nicht Nieren-„ oder nesterweise, sondern als unförmliche derbe Stücke,„und nicht selten in großen Klüften und Gängen.

Der Unterschied des Jaspisses von dem HornsteineHängt gänzlich von seiner Entstehung ab. EigentlichHaben beyde einerley Entstehungsart; denn sie sind nurdarin unterschieden, daß vor der Congelation bey demIaspiß das krystallinische Fluidum durch die beyge-mischte Thonerde verdickt und rmdurchsichtig, bey demHornstein hingegen dasselbe mehr verdünnt, und daherhalbdurchsichtig ist. Je zärter dabey die Erdtheilchensind, mit welchen sich dieses Fluidum in gehörigerQuantität vereiniget, desto niehr Durchsichtigkeit er-hält das daraus entstehende Congelarum. Das Courgelat bey dem Iaspiß und bey dem Hornstein ist dahernichts anders, als eine genügsame Quantität eineskrystallinischen Fluidum; ist diese größer, so wirddaraus ein Hvrnstein; ist sie geringer, so wird