Jaspiß. 2iz
Ein ansehnliches Verzeichniß solcher Orte liefert Hc.Diac. S'Drorer ('*).
Bey den Schriftstellern kommt der Jaspiß baldals ein Geschlecht, bald als eine Geschlechtsgattung,vor. So wird von verschiedenen Gelehrten der Lasur,der Helwtrop, und der Malachit, als eine Geschlechts-Gammg vom Jaspiß angesehen. Dahin gehörenBoniare, ÄZalleriuS rc. Andere hingegen,als: Linus, Cronsted, Baumer, Vogel, v Justi,Scopoli rc. sehen den Jaspiß als einp bloße Gattungan, und trennen den Lasurstein, den Heliotrop und denMalachit, von demselben; ich glaube aber nicht, daßhier unter den Schriftstellern ein wesentlicher Wider-spruch sey. Diejenigen, welche den Lasur, Heliotropund Malachit unter die Jaspisse zählen, sehen auf g»-wisse wesentliche Eigenschaften, welche beyde Stemar-ten unter sich gemein haben, und vielleicht gar auf che-mische Proben; diejenigen aber, welche beyde trennen,finden wieder andere Eigenschaften, die ihnen nicht ge-meinschaftlich zukommen. Viele werfen z. B. denMalachit gar aus der Classe der Steine heraus, undweisen ihm seinen Platz unter den Kupfererzen an.
Doch, der Jaspiß sey ein Geschlecht oder nicht,so muß er doch selbst unter ein Hauptgeschlecht der Steinegehören, welches ist aber nun sein Geschlecht, wo-von er eine Gattung ist? Hierüber sind die Meinun-gen der Lithologen getheilt. Hr. Diac. Schröter setztihn, gedachter Maßen, unter die Kiesel. Eben dasthut Walch, Baumer, Bromel. Vogel, Scopoli,und Cronsted. Denn, ob gleich Letzterer den Jaspißals eine Gattung von Hornstein, den er Bergkieselnennt, betrachtet, so ist doch sein Horn stein nichts an-ders, als unser Kiesel, den er auch von dem Feuer-O 3 Steine,
(i 8 ) Einten, in die Lcmirniß rc. I Tb- S. 467, f. und liehst.
Lex. ; Land, S- 40, f.