Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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214 JaSpiß.

Steine, welchen er den gemeinen Kiesel nennt, unter-scheidet. Eben das glauben diejenigen, die den Jas-piß unter die glasartigen Steine setzen, weil bey diesendie Kieselerde zum Grunde liegt; dahin gehören unterandern ©u'lmrC (“ ; ) und 2ValIerius ( 2 °> Andere,als: Wall'. rüls ("), und Gmelin ( 2J ), leiten seinenUrsprung von einer Thonerde her. Letzterer beweisetdieses aus folgenden Gründen. „ Er verwittert nichtso geschwinde in der freyen Luft und im Wasser, son-dern behält Festigkeit und Farbe langer. Im Brucheist er nidjt so glatt, als die andern Kieselarten, sondernvielmehr rauh, und gleichsam körnig, oder wie einvertrockneter Thon. Dazu kommt noch, daß man denJaspiß sehr oft im Thon antrifft, und daß man seinestufenweise Entstehung gleichsam mit Händen greifenkann; daß man z. B> im Thal-Lande, Dalarne, (Da»lecarlien,) und zwar im Kirchspiele Orsa, in demSandsteine, welcher zu Schleifsteinen gehauen wird,ganze Drusen von rothen Eisenthon, und einige Mei-le» weit in dem Serna-Felsen, in einem weit härternSandsteine, rothen Jaspiß von dergleichen Farbe undvon gleichem Ansehen antrifft; daß man in Sardinienroth'und braun-aderigen Jaspiß gefunden hat, wel-cher an der einen Ecke noch ein weicher rother Eisen-Thon war; daß man oft in dem Jaspiß bey der che-mischen Zergliederung Thonerde gewahr wird, wie-wohl diese Beymlfchung zufällig ist. Selbst die häu-fige Beymischung fetter und Eisen-Theilchen, welcheder Jaspiß mit dem Thone gemein hat, gibt der Muth-maßung ein Gewicht; denn kein Jaspiß ist ohne Ei-ftntheilchen, und einige Unterarten, welche in Ungarn

Sino-

k> 9 ) Verträge». I £f). S. > 45 , vergl. mit S. if>.

(so, Mineralogie, S- >24-

(21) Systema mineralogis, To. 1, S. 319-

(3s) Linnälschcs Nakursystcm des Minerale. 1 Th- S. 584-