Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Jaspiß. 217

handeln. Man könnte bey dieser Eintheilung auf sei-nen Gehalt und auf seine Farbenmischung sehen. Imersten Sinne sagt Baumer ( 2<s ) : „Der Jaspiß ist„von ganz verschiedener Feine und Härte. Die feinen„nehmen eine sehr schöne, die groben eine schlechtere„Politur an. Mancher ist so grob, daß er einer ge-„ringen Wacke nicht viel unähnlich sieht, und manche„ kommen der Feinheit der Hornsteine und Krystalle„sehr nahe/' Doch wir wollen unser Augenmerk lie-ber auf die Farbenmischung richten, weil dieses der ge-wohnlichste Weg ist, dem die Naturforscher gefolgtfind.

Der Jaspiß ist entweder einfarbig, oder mehrfar-big. Einfarbiger Jaspiß, L. Jaipis vnicolor, Fr.Jaspe d’une feule coulcur, wird derjenige genannt,welcher nur eine einzige Farbe hat. Man hat den Jas-piß, einfarbig betrachtet, von allen möglichen Farben,als: weiß, grau, gelb, roth, blau, grün, braun,schwarz.

1. Ist diese Farbe weiß, so heißt er weißer Jas-piß, L. Jaspis vnicolor alba, gr. Jaspe blaue. Wenner ganz weiß ist, und einem undurchsichtigen Krystallgleicht, so heißt er Mtlchjaspiß, Jaspis vnicolor la-ttea, vermuthlich Galactites s. Galaxia Plin. Fr. Jaspegalartite, oder Jaspe couleur de lait; man findet ihnin Schlesien und im Zweybrückisthen. Siehe auchMilchstern.

2. (örauer Jaspiß, Jaspis vnicolor subalba. Jas-pis vnicolor cana Waller. Fr. Jaspe gris. Dahin ge-hört a) der eifengraue oder gräuliche, (weil er in dasOlivengrun spielt,) Jaspis vnicolor ferrea, Fr. J iip<:d’un gns de ter, oder Jaspe verdärre, den man fürden Ba'ulres des Pliruus hält, und welcher ohne Zwei-fel mit dem balamres einerley ist. PIlnius bsfchreibt

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i- 6 ) Nanirgeschichre des Mineralreich», r, S- 159, f.