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Iaöpiß.
denselben als eine Marmorart, eisengrau, und sehrhart. Uebrigens ist der Basalt, bekannter Maßen,kein Marmor, sondern eine sehr harte, säulenförmiggewachsene Felssteinart, dessen feinere Gattung sich,wie der Jaspiß, schleifen und polieren lässet, v. Bo-wäre sagt, der eisengraue Jaspiß werbe bisweilenGchmaragdftuß, L. Mare imaragdinum . genennet;allein, er sey höchstens nichts weiter, als die Mutterdes Schmaragdflusses. Wenn aber dieses ist, so ge-hört ihm der Nahme eines Jaspisses nicht, man magnun den Schmaragdfluß als einen unechten Quarz,oder als einen gefärbten Spath betrachten, b) Derrveißgraue, L. slorsoiäcz, welcher an Farbe demgrauen Haupthaare gleicht. Beyderley Sorten fin-den fich in Schlesien.
z. Gelder Jaspiß, Jaspis vnicolor flaua, Fr. Jas-pe jaune, heißt, wenn er ganz gelb ist, Jaspis cercaPlinii. Wenn er wachs - oder honigfarbig ist, heißter Melites (von sieht, Mel, das Honig). Gleicht eraber der Farbe des Terpenthins, so heißt er beymMinus J-aipis terebimhizuia, und, in so fern er da-durch einige Aehnlichkeit mit dem Onyx erhält, Jaspisonychina.
4. Rdther Jaspiß, Jaspis vnicolor rnbescens,Jaspis pbrygia Plinii, (weil ttlstlt ihn vermuthlich ausPhrygien erhielt,) Fr. Jaspc rougc, ist entweder dun-kelroth, oder purpur-, pfirfichblüth-, rosen-, oderfleischfarbig. Der dunkelrothe und blutfarbige ist beymBoot unter dem Nahmen Lapis sanguinalis bekannt,und beym Jmperati heißt derselbe ldTmacbaies, Hx-matojaipis, Blutjaspiß, Fr. Jaspc sanguin, nichtnur seiner Blutfarbe, sondern auch seiner vermeintli-chen Wirkung wegen, daß er das Blut stillen soll,wenn er auch nur äusserlich am-Körper getragen, oderauf solchen, eine Zeitlang, geleget wird. ZuweUengleicht er auch dem Sarder an Farbe. Unter den ro-