Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Iaspiß.

er die Farbe der Steinkohle hat, Thracier Iaspiß,oder Lapis rhracius. Er findet sich sehr häufig in demobersten Kalklager der venetianischen Kalkgebirge, inSchlesien, Böheim, Finnland, und bey Näskokt inJenuland. Man glaubt, Theophrast und Plinius,die ebenfalls von dem Dapide thxacio reden, verstehendarunter den schwarzen Iaspiß; aller Wahrscheinlich.'keit nach aber verstehen die Alten darunter entwedereine Art Steinkohlen, oder den Gagath, welche bey-derseits zum Theil eine gute Politur annehmen. Esist dieses daraus zu schließen, weil Plinius sagt: Calxaqua accenditur &'] hrncius lapis; nur muß man dieseWorte so auslegen: der Stein aus Thracien brennt,wie der Kalk, wenn er mit Wasser gelöschet wird.Der schwärzliche, welcher gleichsam wie mit einemRauche angelaufen, oder wie mit Nebel oder Wolkendurchzogen ist, heißt Capuias; Capnias jalpidea, Fr.Jaipe n tu becnles.

Hat der Iaspiß mehr als Eine Farbe, so wird erbunrer, mehrfarbiger, vielfarbiger, gesprenkelteroder sprenilicher Jaspis), Jaspis multitolor oder va-riegata, Jaspis parriciüs subliüffimis, solida, opa-ca, varicgata WaUcr. Jaspis subtilis eleganter colora-ta varitgara Carth. Fr. Jaspe fletiri, Ital. Diasprofioiito, genannt. Diese Farben find entweder untereinander gemischt, daß fie schielen, oder von einanderunterschieden und abgesondert, daher der Steinfleckig, streifig, sprenklich und von verschiedenen Far-ben erscheint. Bunten Iaspiß, welcher Flecken wieAugen hat, nennen die Franzosen Jaipe/Vrgus; hat derJaspis anders gefärbte Adern und Striche, so wirder J dpis venosa, jr. Jaipe veit 6. genannt. Da dieFarbenmischung bey den Jaspissen so sehr verschiedenist, so würde man auch sehr viel Nahmen nöthig ha-ben, wenn man alle Verschiedenheiten bemerken wollte.Man hat daher den kürzesten Weg gewählt, und die

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