Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Iaspiß.

den Oliven, oder anderm Grasgrün, gleich. Er wirdoft unrichtig mit dem Malachit verwechselt; aber erist weit härter als dieser; gibt am Stahl Feuer, wel-ches der Malachit nicht thut, und enthält kein Kupfer,welches doch der Malachit enthält. Neberdies hat derganz grüne Iaspiß die Eigenschaft, wenn er vorherstark geglühet worden, im Finstern zu leuchten. Mannennt ihn daher phosphorevcirender Iaspiß, J-ii'pisviridis phosphorescens, s. pavonius Aldrov. BeymPlinius heißt er Man: smaragdinum ; beym Kent-mann, Jaspis srmragdo similis. Die Franzofen nen-nen ihn ?rec»me oder ?rime d'smeraude. Er nimmteine schöne Politur an; wird in Schlesien, Steyer-mark, Sachsen rc. und an der kaspifchen See gefun-den. Siehe auch Malachit-Achat. Hr. Gerhardversichert, daß die mehresten Jaspißarten, der grünealso nicht allein, phosphoresciern. Sonst ist bekannt,daß mehrere Steine, wenn sie vorher geglühet wordensind, im Finstern leuchten; s. Leuchtende Steine.

Vom jaspißarrigen Nierenstein, oder Gries-Gcrinjaspiß, einer Jaspißart, welche grün ist, undeinen trüben, und gleichsam fetten Glanz hat; s. un-ter Nierenstein.

7. Brauner Iaspiß,,sslpis vnicolorlpadicea.Fr.Jalp; brun, ist bald röthlich-, bald gelb-, leber-,kastanien-, oder kaffebraun. Alle braune Iaspißar-ten enthalten viel Eisen.

8> Schwarzer Iaspiß, Jaspis vnicolor atra, Fr.j'spe noir, wird häufig zu Probiersteinen gebraucht;doch muß er alsdann nicht vollkommen poliert werden,weil er sonst das Gold und Silber nicht wohl abreibt.Der feine schwarze Basalt, welcher, wie der eisen-graue, zu Probiersteinen genommen wird, kann eben-falls kaum von dem schwarzen Iaspiß unterschiedenwerden, wenn er gut geschliffen und poliert ist. Eini-ge nennen den vollkommen schwarzen Iaspiß, wenn

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