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Iaspiß.
„ders noch ein Unterschied zwischen beyden ist." Erhatte vorher von europäischen Jaspissen, welcheFlecken und Puncte haben, geredet. Wenn nun derHeliotrop, den er hier beschreibt, ebenfalls ein euro-päischer Iaspiß ist, so muß folgen, daß man den He-liotrop in Orient und in Occident finde; wäre aberdieses, so dürfte man ihn hinfort nicht mehr schlechthinden orientalischen Iaspiß nennen. So findet manauch in Orient Jaspisse, die kein Heliotrop sind; da-her ist diese Benennung allerdings zu unbestimmt.Wenn ihn einige Schriftsteller Lapis carrukus nennen,so scheinen sie den Heliotrop mit dem Lasursteine zu ver-wechseln ; denn der Heliotrop ist nie blau, sondern alle-mahl grün. Wn-krius beschreibt ihn sehr deutlich:Jaspis variegata obicure viridis, punttuhs intense ru-bris. Im Franz, heißt er: Jaipe veid ä points rou-ges; Jal’pe ä taches rouges, a reines rouges; Jaspeflturi verdarre ou bkuärre.
Alle Schriftsteller kommen darin üderein, daß sieden, Heliotrop einen durchsichtigen Stein, welcherrothe Flecken hat, nennen, im übrigen aber gehenihre Beschreibungen auf manche Art von einander ab.HUI nennt seine Farbe ein bläuliches Grün mit rothuntermengt, wo die Farbe sehr dunkelroth, die Ver-mischung aber mehr stecken-als aderweise ist. Aufdiesen Umstand mögen wohl diejenigen gesehen haben,welche unsern Stein Lapis i;eruk«s nennen; allein,sie haben dazu keinen Grund. Denn da die grüneFarbe dieses Steines nur bisweilen in das Bläulichespielt, so ist der Stein darum noch nicht blau zu nen-nen. Cronsted (**) sagt von unserm Steine weiternichts, als daß er grün sey, und rothe Puncte Habe.Die Verfasser des Universal - Lexicon (>r), und
Voot
(%t) versuch einer neuen Mineralsgie, S. 6».
(;z) 2 m Bande, T. 1275.