Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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2Z6 Iaspiß.

daraus gearbeitet, wiewohl derselbe niemahls einevollkommen glänzende Politur annimmt.

Hr. v. ^usti ( 4f ) hat in der Grafschaft Mannsseldeinen Iaspiß entdeckt, welchen er^lsbestiaspiß nennt,weil er Asbestflecken in sich hat. Er ist von Farbedunkel-und fast blutroth, allenthalben mit einemblaffen Grün verinifcht, und es kommen bisweilenauch weiße Flecken darin vor. Die grünen Fleckenmachen nicht selten einen langen Streif, über i Zollbreit, in der Länge des ganzen Steines aus, biswei-len sind sie nicht größer als eine Linse,. allemahl abersind diese grüne Streife oder Flecken Asbest, welcherhindert, daß der Jaspiß keine gute Politur annimmt;er kann aber dem ungeachtet zu mechanischem Gebräu»che dienen, und würde, seines guten Ansehens wegen,viele Liebhaber finden. Hr. Brückmann gedenktnoch einer andern Art von Asbestjaspiß, dessen Grunddunkelgrün ist, die Asbesistreife aber gelbgrünlich aus-sehen. Hr. Past. Meinecke O 6 ) hat in der Gegendnm Oberwiederstedt, in der Grafschaft Mannsfeld,ebenfalls einen Asbestjaspiß, welcher aber von demje-nigen, den Iusti beschreibt, in etwas unterschieden ist,entdeckt. Nach dem Berichte des Hrn. M. ist es eingrüner, faseriger, unreifer Asbeststein, welcher hinund wieder mit rothen und braunen Jaspißfleckendurchsprengt ist. Er findet sich auf Feldern und An-gern einzeln unter andern Kieselarten, auch unter derDammerde und dem darauf folgenden Lehm, in derdafelbst befindlichen, mit Erde und Sand vermischten,Lage größerer und kleiner Kiesel, welche ungefähr 2F., mehr oder weniger, mächtig ist. Eigentlich be-stehen diese Kiesel aus weißlichem und bräunlichem

Quarz,

(45) Neue Wahrheiten, 7 St- S- 9;, und chemische Schriften,2 B- S> ; 6 o.

(46) Brückmann von Edelsteinen, erste Fortsetz. S-20;, f.Naturforscher, 3 St. S- izr, f-