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getroffen hat. Schütte (") bezeugt dieses inLlbsichtauf die Farbe, daß sie nähmlich einiger Verwitterungfähig sey. Die blutrothe Farbe wirb, nach seiner An-zeige, durch die Sonnenstrahlen, und durch die Ge-walt der Lust, röthlich, gelb, oder milchfarbig. Erführt zugleich ein Beyspiel aus Becher's Phyfica sub-terr. L. i, Sect. Z, C. 4 . an, welcher durch das chem-ische Feuer die blutrothe Farbe des Jaspisses in Milch-Farbe veränderte. Ob man aber von der Gewalt eineschemischen Feuers lauf eine natürliche Verwitterungoder Ausbleichungver Farbe schließen dürfe, daran istfast zu zweifeln.
Im Feuer verhält sich der Jaspiß verschiedentlich.Im Glühefeuer bleiben die Iaspißartcn, sowohl derFarbe als auch größten Theils der Härte nach, un-verändert, ohne daß sie zerspringen, oder Riffe be-kommen. B«ngt man ihn aber in ein starkes Schmelz-Feuer, so zeigt sich bey einigen Arten ebenfalls eineVeränderung; andere schmelzen zu einem, gemeinig-lich schwarzen, Glase, welches von den dabey befindli-chen Eisentheilchen herrührt, indem die davon befreyteglasartige Erde der Schmelzung gänzlich widersteht.Wenn, nach des Hr. geh. O. B. N. Gerhard ( 5y )Anzeige, der Jaspiß mit 3 Theilen eines feuerbeständ-igen, besonders mineralischen, Langenstilzes geschmol-zen wird, so erhält man einen wirklichen Kieselstein-Saft, in dem Filtrum aber bleiben allezeit Eisentheileund zuweilen etwas Thonerde, übrig, welches aberbey Stücken, die an einem Orte gebrochen, sich abän-dert, so, daß diese letztere Beymischung in einigenvorhanden ist, in andern aber fehlt, und woraus derenZufälligkeit erhellet. Wenn die glasartige Erde aus
dem
(;.{) Oryctogr. Jenens. Cap. 5, §. 14, S- S9, fcft Ausgabe dk<Hin D. 'Merkel-
(5$) Bcycr- ;ur Chymie, Th. i, S. rjo.