Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Iaspiß. 241

Lerjaspiß entstanden. Einige leiten den Ursprung derFarben der Jaspisse vom Eisen her. Nun kann zwardas Eisen einige Farben in diesem Steine erzeugen;allein/ die Farben der Jaspisse sind allzu sehr ver-schieden, als daß sie von einerley Metall herrührenkönnten.

Bey dieser Gelegenheit ist die Frage zu untersu-chen: <?b der Jaspis; verteiltem könne? und obseine Farbe, wenn wir die künstlichen Mittel ans-»ebme», n»be;win§lich sey? Man sollte glauben,daß die große Harte, welche dem Iaspiß eigen ist,keines von beyden zulassen werde; allein, verschiedeneSchriftsteller versichern das Gegentheil. Hr. Brück-m.mii widerspricht dem ÄZullerius, welcher dieVerwitterung der Jaspisse an der Lust und unterfreyem Himmel läugnete. „Allein," sagt er: „die-„ses ist wider die Erfahrung; denn. man fiiidet, daß„ der Iaspiß, vornehmlich der grüne und rothe, in„freyer Luft von der Witterung nicht nur aus einan-„der falle, sondern auch seine Farbe,verliere. Dieses„geschieht am ersten, wenn er auf einem vitriolischen„Boden liegt, oder selbst eisenhaltig ist." Bammrwiderspricht hierin Hrn. Brücklnauu, welcher dem ei-gentlichen Iaspiß die Verwitterung gänzlich abspricht,und es nur von groben, Felssteinen einräumet. Manhat Grund zu glauben, daß Buumer hier die mehre-sie Wahrheit auf seiner Seite habe; denn, wenn einIaspiß rein, oder wenn es ein eigentlicher Iaspiß ist,so sind dessen Bestandtheile viel zu zusammenhangend,alsDaß man eine Verwitterung annehmen dürfe; ister aber eisenhaltig, oder mit fremden Theilen vermischt,so können vielleicht diese fremdartige Theile verwittern,die dem Iaspiß eine andere Gestalt geben, wenn auchgleich die Verwitterung keins von den JaspißtheilchenOek. Enc. XXIX Th. Q ge-