244 Iaspiß.
cher in seiner Gegend Iaspiß mit Trochiten und En-trochiten, welche so gar noch ihre talkartige Natur be-halten haben, gesunden hat. Eben Derselbe fandauch in seiner Gegend einen Iaspiß mit Korallen,welche mit Scheldewasier brausen; zwey Kettensteme,davon der eine durch und durch feiner Iaopiß war;eine Herzmuschel, welche roth- und weißbunter Jas-piß ist; ein Stuck schwarzbraunen Iaspiß mit einerKammmuschel; bey Berlin, Iaspachat mit Trochitenund Entrochiten u d. gl.
Ob gleich in dem Iaspiß selten Versteinerungenliegen, so rönnen doch verschiedene Lcörper eine jas-p!ß 4 >rige Natur in der Versteinerung annchn>cn.Daß in dem Iaspiß keine Versteinerungen wie in ei-ner Mutter liegen können, beweiset W-alch i r, °) daher,weil der eigentliche Iaspiß nicht lagcr- sondern nester-wese bricht; folglich sinken die Körper, welche aufeine solche Masse zu liegen kommen, eher unter, alsdaß sie sich mrr derselben vereinigen sollten. Aber dasist wohl möglich, daß ein Körper jaspißartig werdenkann, und das geschieht so oft, als sich solche Theil-chen in einen Körper ziehen, aus welchem der Iaspißentsteht. Das gewöhnlichste Petrefact dieser Art,sind die jaspisarrlge,, Höirer, welche bey Coburg,in Böheim, in Hessen und im sächsischen Erzgebirgesehr schön gefunden werden ( 6l ). Man redet auchvon sisen artigen Niuscheln und Schnecken ( 6 -),diese aber dürften doch wohl sehr sparsam vorkommen;denn die Maße, daraus ein Iaspiß wird, ist viel zu
dick,
(60) Namrgesch. des Minerale'. Lh. i, S. i;, Tl). r, A! ich»,
i, 6. .o.
(60 walchs tTstturgcsd). der Versteiner. Tk. t, S. -o.r n >i n »a 2iMi. ron Edcincmen, S- 97- Baur
ntei # VJaimcKict) des Niincrair. Th- i, S. 256. Vorgels pra>r Uiineral,>stcm, S. > 26 .
(62) Zimmer und Brück wann, «• <i»g. O. Gerhard,S.