Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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J'spiß. 24s

fcirf, als daß eine Muschel oder Schnecke durch dieCaicination so weite Oeffnungen bekommen könnte, alszum Eindringen einer solchen Masse erfordert werden;doch »st, wie auch einige der vorher angeführten Bey-spiele beweisen, ein jaspißartiger Stemkern einer Mu-schel allerdings möglich. Bey dem Holze ist dieses nocheher möglich, weil es nicht nur an und vor sich selbstviel weicher, als eine Conchylie, ist, sondern weil auchdie Pori des Holzes im st'Lasser vergrößert, und da-durch nachgebender werden. Kräuter im Iaspiß läng-net rißaicl), und vermöge des obigen Grundes, war-um der Iaspiß keine Muttc.' der Versteinerungen seynkann, würden wir es ebenfalls mit ihm läugnen, wennuns nicht die oben angeführten Blätterabdrucke in ei-nem wahren Iaspiß vom Gegentheile überzeugten.Sonst sagtHr. B.üctmMm: .Alle diese Versteiner-„ungen trifft man niemahls in den Gängen und Klüf-„ten des wahren Iaspiß an, welcher auch jederzeit um„ein merkliches schwerer ist, als die jasplßartlgen„Verstemernngen, und kann man dieses unter andern„an den jaspißartigen Hölzern deutlich wahrnehmen.'*

Das Verhältniß des Iaspiß tir Rücksicht aufdie Minern lehret uns, daß er, obgleich nur selten,eine wahre Metallmutter ist. Hr. Pros. Gmelm hat,a. ang. O. S. 58^, f., folgende Beyspiele gesam-melt. „Man trifft bey Ololayos in Siebenbürgen,„und bey Schemniß in Nieder Ungarn, bey der letz-„ lern Bergstadt, Silberglaserz und Bleyglanz, bey„Riednobanya in Ober-Ungarn gediegenes Kupfer,„bey Clausthal Rothgülden, bey Freyberg in Sachsen„Bleyglanz, in den caucasischen Gebirgen andere„Bleyerze darin an. Bey St. Georgenstadt fand„man ehemahls einen Iaspiß, welcher mit Silber„durchwachsen war. Zuweilen ist KieS, Blende und„Bleyglan;darin eingesprengt; und nicht selten findetQ z „man