Jaspiß. 247
Sinopels, habe ich im Art. Eisen, im X Th. S.562, f. angeführt.
Äiswetien wird der Jaspiß die Nrutter andererEdelsteine. Ich will zwar jetzt nicht untersuchen, obThcophrast Recht habe, wenn er behauptet, daß derSchmaragd aus dem Jaspiß zu entstehen scheine;allein das gab doch dem gelehrten Engländer H'.U Geelegenheit zu folgender Anmerkung: „ Der Jaspiß ist„oft die Mutter des Prafers, so wie es dieser letztere„vom Schmaragd ist; man nennt ihn daher die Wur-„zel oder die Mutter des Schmaragdes, denn man fim„der diesen Edelstein zuweilen an ihn angewachsen,„und in dem Praser selbst gibt es Theile, die von dem„echten Schmaragde schwer zu unterscheiden sind.„Der Jaspiß kommt in der Farbe, und dem Scheine„nach, dem Praser und dem Schmaragde oftmahls„sehr nahe; und wenn man erwäget, was wir schon„in Ansehung der ursprünglichen Entstehung der Edel-„ Steine beobachtet haben, so darf man sich gar nicht„verwundern, wenn sie sich zuweilen in einer andern„Substanz enden, und sich gleichsam in selbige einzu-„pflanzen scheinen, oder wenn man sie noch öfter an„einander angewachsen und in sich einverleibet an-„trifft." Wenn wir demnach den Jaspiß als eineMutter anderer Edelsteine betrachten dürfen, so wirdes hingegen nicht leicht geschehen, daß er eine Mucrervon Erzen sey. Denn gesetzt auch, er habe, wie dervorbeschriebcne Sinopel, Eisentheilchen in sich, so ister darum noch kein Eisenerz; doch will Bäumet (**)in verschiedenen Jaspissen Erzaderchen angetroffen ha.'den, und ich habe vorher aus Hrn. Gmcliu mehrereBeyspiele angeführt. An den geschliffenen Jaspissensieht mau zuweilen kleine Flecken oder Aederchen, wel-che wie Bley oder Silber aussehen; sie sind es aber0 , 4 dar-
(6;) k 7 ar«>-gesch. des Minerale. Lh. S. iLs.