252 Jaspiß,
Alsdann nimmt man diese Schwarz, und streicht sie miteiner Dürste auf eine Säule, Tafel, oder dasjenige, wasman auf IaSpißart zurichten will. Wenn dieses gesch Heuist, steckt inan die Säule, Tafel rc, also schwär; in einenMisthaufen, und vermischet jede von diesen Farben mir ge-dachtem Teige, nach dem nun die ^ngc davon stock oderschwach von Farbe haben will; auch mischt man wohl »ochchvfyg gemeines Honig und Wasser von arabisch-n Gummidarunter. Hierbei) ist zu merken, daß man von jeder Farbe,welche nian starker, als andere, haben will, ein mevreiesdazu nehmen muß, um eine recht gute Schattierung zu be-kommen. Hierauf nimmt man jede Sorte von diese»» Tei-ge besonders, und macht daraus kleine, einen Frnger oderDaumen dicke, Röllchen, und rollet sie zwischen zwei) wohlauf einander pass- nden Brercrn, um sie zu.der Dicke zudri iaen, wie man sie zum bestimmten G brauche haben will.Hernach legt man sie auf ein reines Drei, oder auk Papier,und liesset sie zwey Tage lang aber ohne Feuer und ohneSonne, austrocknen; zul tzt ab r muß man sie, um sievollends recht trocken zu bekommen, an die Son^e oder andas Feuer legen, da sie denn wen» sie solcher Gestalt ge-trocknet worden, in ihrer gehörigen Vollkommenheit sind,sich ihrer zu bedienen.
So werth man auch noch jeßt, insonderheit denschwarzen und den Bänder-Jaspiß, insonderheit aberdie italiänischen Jaspißarke», halten mag, so wirdman diesen Stein doch nicht, wie die Alten gethan ha-ben, über ba6 Gold sehen. Der Vers der Allen istbekannt:
Ai’ro quid rr.eUu •? Jaspis. Qpd Jaspide?
Vu-uis.
! Warum ihn aber die Alten dem Golde vorzogen,davon lag der Grund vielleicht in den großen Hecks-Kräften, »velche sie dem JaSpiß beylegten.
Es gibt auch, erwähnter Maßen, Jaspisse, wel-che mit Achat, Onyx, oder Krystall durchwachsen sind,und daher I-spachac, Jasyc»'-vp u»id Nrystalijas-pijr, CryltallojülpiS, genannt werden.