Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
Seite
254
JPEG-Download
 

P'4 Iaspiß.

solche Gedanken häget Wüsienus denn bey ihmist Jaspachat der>enige Stein, welcher die Farbe einesgrünen Jaopisses mit rothen Tüpfeln hat. Ueberhanptscheinen beyde Schriftsteller zu behaupten, daß beydem Iaspachare kein wahrer Iaspiß zum Grundeliege, oder, daß in andern Fällen kein Iaspiß mitdem Achate verbunden sey. Man kann ihnen hierinunmöglich beypstichten, sondern es sind wirklicheJas-pißtheile, die sich in dem Achate befinden. Es ist Vierses daher zu beweisen, weil mall wirklich Steine findet,wo die Jaspißadern noch nicht reif genug sind, unddaher die Politur nicht so schön annehmen, wie derAchat. Dieses wäre nicht zu begreifen, wenn es auchAchat wäre. Man rechnet daher billig den Jaspachatunter die Achate, und diejenigen Steine, welche mehrIaspiß als Achat haben, unter die Jaspisse. Ebendaher kommt es auch vermuthlich, daß einige Schrift-Steiler den Jaspachat unter die Achate, andere aberunter dieJaspisse zählen. Hr. v. Bomare l ? l ) nenntihn ein eil Iaspiß. Er sagt: „Diese Jaspißart,„welche eine schöne Politur annimmt, theilt sich in„kleine ungleiche Stücke von unbestimmter Figur.„Seine Theile sind schuppicht, wie vom Kalksteine.„ Er ist mit weißen Strichen, und kleinen halbdurch»„sichtig scheinenden Adern durchzogen. Der Grund„seiner Farbe ist dunkel, und fast gänzlich undurch-„sichtig. ' Man sieht aus dieser Beschreibung, daßHr. v. Boinarc sie nur nach einigen vor ihm gelege-nen einzeln Stücken verfertigt habe; denn es gibt sehrviel Beyspiele, worauf diese Beschreibung nicht passet.

Nicht

(70) Im Mineralreich, S. I'9- In dem Systems mineralog.To. 1, S. 3's, i- scheint er sich lir hissen Stein günstiqer zuerklären, und ihn ihr wahren Achat und Iaspiß zu halten,und sagt daher auch, er sollte eigentlich Aclures jaipideusheisst n.

(71) 2 » seiner Mineralogie, 1 Lh. S- a$i der Ueberfetz.