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ist, beschneidet mau den Weinstvck von neuem, undinnerhalb i; biS i6 Wochen kann man abermahl reifeTrauben lesen. Zu Ende des vorigen Iahrhunderreswurde aus Arabien der Raffebaum hingebracht, wel-cher sehr wohl angeschlagen ist. Ueberdies gibt es auchin Java heilsame Bäume, von welchen das beste Ben-zoe gesammelt wird. Von zahmen Thieren gibt esRindvreh, Büffel, Schweine, Böcke, Ziegen undSchafe, welche letztere von auswärts hinein gebrachtwerden, aber nicht so gut fortkommen, als in kaltenLändern; ingleichem Pferde, die zwar klein, aber sehrstark und munter sind, und beständig einen sehr hurti-gen Paß gehen. Die Wälder, Gebirge und unbe-wohnten Oerter sind ein Aufenthalt der Tieger, Rhi-noceros, wilden Büffel, Hirsche und Schweine, Mar-der, wilden Katzen, Zibethkaßen, und einer großenMenge Affen, deren etliche fast Menschengestalt haben.Sonst sind auch iu dem Gewässer vielerlei) Arten vonFischen, wie auch Austern. Aus dem Mineralreichestndet man in Java Rupfer, ja so gar Gold.
Was die Handlung von und nach Java betrifft,so haben wir bey derselben insonderheit drey Nationenzu betrachten, von denen die Handlung getrieben wird,nähmlich die Europäer, die Javaner, und die Chmerser, welche sich in Java niedergelassen haben. Unterden Eurc-i'ä>'rn sind die Engländer die ersten gewesen,welche gegen das Ende des i 6 tett Jahrhundertes sichauf der Insel Java fest gesetzt haben, welches anfäng-lich durch öffentliche Gewalt, und endlich durch Tra-ctaren mir den ävönigen von Java zuJacatra und Ban-tam geschehen ist. Im I. 1617 kamen die Holländernach Java, und bemächtigten sich des Forts und Con-to rs der Engländer zu Jacalra, worauf diese ihreHandlung vollends nach Bantam zogen, und so langefor setzten, bis ihnen im I. 16S0 auch diese Stadt vonden Holländern abgenommen wurde, von welcher Zeit
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