Überpflanze. 279
r. Staubige immerdlähende Überpflanze, mirkeilförmigen, glarrrändigen und zugestumpfcenNlLrcern, insgemein der canadische oder itnmcrblfohende crerischr Federdaum genannt, lberis lemper-floreus frurescciis, foliis cureiformibus inregerrimisobtufis Linn. Thlaspi iatifolium polycarpon, leucojifoliis Bocc. Leucojnm fruricofhm vinbeilatum persi-cum, foliis kucoji inrtar sempervirentibus Morif.Thlaspi pcrsicum Rio. Thlaspi fruticosum, foüo leu-coji, femperslorens Sei. Engl. shrubby Thlalpidi-um. Dieser kleine, weiche, ünmergrünende Strauchwächst in Sicilieu und Persien wild. Er wird seltenüber i1 Schuh hoch, und hat viele zarte Zweige, wel-che sich ausbreiten, und, wenn sie nicht unterstützetwerden, auf die Erde fallen. Diese Zweige sind, ge-gen ihr Ende zu, mit Blättern beseht,' welche dasganze Jahr über grün bleiben. Im Sommer fern*men die Blumen, welche weiß sind, und in einer Dol-de wachsen, am Ende der Schößlinge heraus. DieseBlumen erhalten ihre Schönheit sehr lange, und aufsie folgen immer andere, so daß die Pflanzen fast 8Monathe lang, vom Sept. bis zu Anfange des Jun.,nicht ohne Blumen sind, welches die Pflanze zu einerschätzbaren Zierde der Gärten macht. Die Pflanze istetwas zart, daher wird sie im Winter insgemein in denGewächshäusern gehalten. Setzt man sie daselbstvorn unter andere niedrige Pflanzen, so macht sie eineschöne Abwechselung, indem sie den ganzen Winterhindurch blühet. Ungeachtet sie aber insgemein alsobehandelt wirb, so kommt sie doch in gemäßigten Win-tern auch in der freyen Lust fort, wenn sie in einer war-men Lage, und auf einem trocknen Boden steht.Wenn man sie bey starkem Frost mit Matten, Erbsen-oder anderm Stroh bedeckt, kann man sie sehr wohlerhalten. Diejenigen Pflanzen, welche in dem freuenFelde stehen, kommen auch weit besser fort, und brin-
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