Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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280 Ibrrpficmze.

gen mehrere Blumen, als diejenigen, welch: man inTöpfen hält. Doch muß der Boden, in den man sieseht, nicht ;u fett, auch nicht zu naß seyn; denn sonstwürden sie im Sommer zu frech werden, und folglichdie Kälte im Winter so leicht nicht ausstehen können.Wachsen sie aber.auf einem trocknen kiesigen Boden,oder auf Schutt, so werden ihre Triebe kurz, und nichtso stark mit Säften angefüllt seyn, folglich werden sieauch der Kälte besser widerstehen können. DiesePflanze bringt in unfern Gegenden selten Samen, da-her muß man sie aus den abgeschnittenen Zweiglein zie-hen. Wenn man Dieselben in einem der Sonimermo-uatbr einsetzt, und sie vor der Sonne im Schatten er-halt, auch gehörig begießt, so werden sie in zwey Mo-nathen Wurzeln bekommen; hernach kann man sieentweder in Töpfe, oder in die Rabatten, wo sie blei-ben sollen, fetzen.

Man har von derselben eine Varietät mit scheck-igen gelbgestreifren Blättern, die in einigen Gärtensolcher Liebhaber, die an dergleichen Pflanzen ein Ver-gnügen haben, gezogen wird. Diese ist nicht so dau-erhaft als die einfarbige Sorte, daher man sie auch imWinter etwas zarter behandeln muß. Man kann sieebenfalls aus abgeschnittenen Zweiglein ziehen.

2 . Immeigrünesraudige Überpflanze, mitgleich-breiren, spitzigen und glactrandigeir Blättern, lde-ris sempervirens frutescens, foliis linearibus acutis in-tcger'rirrss Liu;f. Thlaspi mamanum sempervirens C.Bank. Thlalpi montnnum candidum Dalech. Thlaspicreticnm perenne, störe oibo Barrel. Engl. evergreenmoumain Cancly Tust. Man.findet sie in Candia anFelsen wild. Sie hateinen niedrigern Wuchs, als dieerste; sie wird selten über 6 bis 8 Zoll hoch, auch wer-den die Zweige nicht so holzig, sondern sind vielmehrgrasartig. Die Blätter bleiben das ganze Jahr hin-durch grün, und die Blumen dauern eben so lange,

als