Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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282 Zierpflanze.

auf die alten, bis in den Herbst, folgen. Man hatvon dieser Sorte zwey verschiedene Varietäten; einemit rothen oder bläulichen, und eine andere mit weißenBlumen; die weiße aber ist in den Gärten nicht ge-mein, sondern man verkauft insgemein den Samender sechsten Sorte dafür; man kann sie auch schwerunterscheiden. Da diese Pflanzen das Versehen nichtwohl vertragen, so muß man, wie gesagt, den Sa-men dünn anfgewisse Flecke säen, und muß die Pflan-zen, wenn sie ziemlich erstarkt sind, Verdünnern, lindelwann nur 6 bis 8 zum blühen beysammen stehen las-sen. Werden sie solcher Gestalt behandelt, so werdensie Nebenzweige treiben, und viel stärker blühen, undihre Schönheit länger behalten, als wenn sie zudick beysammen stehen. Diese Pflanzen erfordernweiter keine Cultur, als daß man sie vom Unkrautereinige.

4. wohlriechende kramarrlge Überpflanze, mitgleichbreiren, nach oben zu erweicercen, und sagen-förmig gezahnten Blätternwabrer crecischerSenfmit einer rochen und weißen Blüche, Iberis odora-ta herbacea, foliis linearibus superne dilataris serratisUun. Thlalpi vmbellatum creticum, flore albo odo-ro, minus C. Rauh. Sie ist jährig, und wächst aufden schweiherischen und allobrogischen Alpen wild,und wird iu den Gärten um der Varietät willen gezo-gen. Sie ist niedriger und hat kleinere Blumen, alsdie doldenförmige, aber einen angenehmen Geruch.Sie kann übrigens, wie diese, fortgepflanzet, undmuß eben so behandelt werden.

;. Iberpstanze mir ausgeschweiften Blättern,und einem kramartigrn, nackenden und einfachenStange!; Felsenkresse, Hcidekrcsse, Sandkresse,Srernkrcsse; kleines Taschelkrauc, mir eingcfchnir-kenen Bläccern, Iberis nudicaulis herbacea, foliissinuatis, eaule nudo simplici Um. Iberis foliis pin-

natis