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als der ersten Sorte ihre. Sie bringt bey uns seltenSamen, sondern wird aus den Zweiglein fortgepflanzt,welche im Sommer leicht Wurzeln bekommen. DiePflanzen müssen eben so, wie die erste Sorte, behan-delt werden, und kommen in der freyen Luft fort.
3. Doldenförmige kraucarnge Überpflanze,mir lanzettförmigen und scharf zugespitzten Blät-tern, wovon die untern einen sägenarrig gezahnten,die obern aber einen glaccen Rand haben, Iberisvmbellata herbacea, foliis lanceolatis acuininaiis; in-ferioribus lerraris, superionbus inregerrimis Livn.Th'.aspi vmbellaium creticum, iberidis folio Baun.Draba, s. Arabis, f Tblaspi Candite üod. Thlalpi-dium creticum Riv. wächst in Spanien, im Florentin-ischen, und auf der Insel Creta, wild, und ist eineniedrige jährige Pflanze. Sie wird selten über 5 bis6 Z. hoch, und treibt, wenn sie Platz hat, auf allenSeiten Aeste; stehen sie aber zu dicht beysammen, sowerden sie lang und schwach. Ihre Frucht bildetflache halbkugelrunde »Strauße. Man kann sie ausdein Samen ziehen, den man dünn, zu verschiedenenZsiten, in die Rabatten der Blumengärten säet.Man hat sie auch vormahls zum Einfassen der Rabat-ten gebraucht, wozu aber alle uiedrige jährige Pflan-zen sehr unschicklich sind, weil sie der Absicht nicht.ge-mäß sind, welche darin besteht, daß sie verhindernsollen, daß die Erde nicht in die Wege falle, welchesaber diese Pflanzen niemahls hindern können; und obsie gleich, so lange sie blühen, ein schönes Ansehen ge-ben, so währt dieses doch nur ungefähr 2 oder 3 Wo-chen, und sie werden nachher sehr unscheinbar. Da-her muß man alle diese Sorten von Blumen auf kleinePlätze in die Rabatten der Blumengärten säen, wosie unter andern Blumen ein gutes Ansehen habenwerden; und wenn man sie zu zwey bis drey verschie-denen Mahlen aussäet, werden immer^neue BlumenS 5 auf