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Zberpflanze.
7. Iderpflanze mir eyrunden Blattern, wovondie an dem Stängel glatt und saftig sind, und denScangel umfassen, lberis rotundifolia herbacea, fo-liis ouatis: caulinis amplexicaulibus laeuibus tuccvlisLinn. Ibcris rotundifolia, foliis subrocundis crena-tis Roym. Thlaspi alpinum, folio rotundiore carno-so, flore purpurascenre Tonm. Sie wächst aufdenAlpen wild. Ihre Wurzel ist bleibend, und läuft tiefin die Erde. Ihre Blätter sind glatt und weich; die-jenigen, welche unmittelbar aus der Wurzel kommen,sind oval, fleifthicht, am Rande gekerbt, und sitzenauf eigenen Stielen. Der Stängel wird 4 bis 5 Z.hoch, und ist mit kleinen länglichen Blättern besetzt,welche die Stängel mit ihrer Bgsis halb umfassen.Die Blumen stehen am Ende des Stänzels in einerrunden, enge beysammen stehenden Dolde; sie habeneine pnrpurrothe Farbe, gleichen den Blumen derWiesenkresse, und kommen imJunius zum Vorschein;es folgt aber bey uns selten ein Sume auf dieselben.Man kann diese Sorte aus dem Samen ziehen, denman im Herbste auf eine schattige Rabatte säet. Wenndie Pflanzen stark genug geworden sind, daß sie zum Ver-sehen taugen, müssen sie wieder in eine schattige Rabatte,wo sie bleiben sollen, geseßet, und fleißig vom Unkrau-ts gereiniget werden.
8. Staudenartige Iberpstanze mit schmahlenspitzigen Blattern, und haldkugelrundcn Blumen-BÜschcln; lberis linifolia frutesccns, foliis linearibusacutis, corymbis hemisph^ricis Linn. Thlaspi lufita-nicum vmbellatum, gramineo folio, purpurascenreflore Tonm . Diese Sorte wächst in Spanien undPortugal wild. Sie hat eine große Aehnlichkeit mitder zweyten, die Stängel aber breiten sich nicht so weitaus. Sie wachsen gerade, werden ungefähr 7 bis8 Z. hoch, sind holzig und bleibend. Die Blättersiltd sehr schmahl, »nd werden selten über 1 Z. lang.