Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
Seite
285
JPEG-Download
 

Zierpflanze. 285

stehen dünn an den Skängcln, und haben keine Stiele.Die Blumen wachsen in halbrunde» Dolde» oben andem Gipfel des Stängels, und sind purpurroth. Sieblühet im May und Iun., bringt aber hier selten gu-ten Samen. Man kann diese Sorte aus den abge-schniltenen Zwerglein ziehen, die man eben so behan-deln muß, wie bey der ersten Sorte angezeigt wordenist. Einige von den Pffanzen kann man in eine war-nie Rabatte in einen trocknen Boden setzen, wo sie dieKälte unserer gewöhnlichen Winter sehr wohl vertra-gen können. Man wird aber wohl thun, wenn man2 bis z Pflanzen in Töpfen halt, die man im Winterunter einen Glastrog sehen kann, um die Sorte zu er-halten, im Fall diejenigen, welche in der freyen Luststehen,von der strengenKälte zuGrunde gerichtetwürden.

9. Stein - Iberpflanzc, mit lanzettförmigen,gleichbreicen, fleischigen, spitzigen, glakrrändigenund mit tfstfimt eingefaßten Blättern, Iberis faxati-lis IbfFrutescens, foliis lanceolaro üuearibus carnosisacutis inregerrimis ciliatLs hin. Thlafpi saxatile, ver-micularo folio Rauh. Lithonthlaspi tertimn frutico-sius, vermicularo acuto folio Cclnmn. wächst in Zta-lien und dem mittägigen Frankreich, an trocknen fand-igen Orten, wild.

10. Scaudige Überpflanze, deren Blatter anihrer Spitze gezahnt find, Iberis pibralrarica frures-cens, foliis apice üenraris hin. wächst bey GibraltarWild, und hat dicke, große Blätter.

11. Arabische kraucanige Überpflanze, deren

Schörchen an ihrer Grundfläche und Spitze in zweyLappen getheilt, und deren Blatter eyrund undglatt sind, und einen glatten Rand, aber keineAdern haben, Iberis arabic, Iierbaeea, foliis ouaiisglnbris arcniis inregerrimis, fTliculss bafi npiceque bi-lobis L kommt stu6 Arabien und Cappadocien. IhreWurzel ist jährig; ihr Stängel ist niedrig, und ihreBlumen sind purpurroth. 12. Ge-