Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Jchnevmon. 301

und seine Wärme nicht einzubüßen, legt er sich rundzusammen, und verbirgt seinen Kopf zwischen denSchenkeln.

Weil diese Thiere Scheuern und Häuser vonMäusen reinigen, haben sie bey den Aegyptern, wiebey uns die Katzen, einen Rang unter den Hausthie-ren bekommen, und werden in dieser Absicht zahm ge-macht; da sie sich aber in den Häusern nicht vermehrren, so bringt das L-ndvolk die Jungen nach denStädten zum Verkauf.

Das Fleisch dieses Thieres wird, wie Niebuhk (*)versichert, von den Arabern gegessen.

Ausser dieser eigentlich so genannten PharaonisrRatze, gibt es noch von dieser Art verschiedene Varie.-tüten; nähmlich:

Der sogenannte ceylonische Luchs, Icbmevmon s.Vulpecula zeylanica sonst auch Quil und Quir-

pele, von den Holländern aber Kwai'je genannt, Fr.Renard de Ceylon, Engl. the Fox of Ceylon. Er istkein eigentlicher Fuchs, ob er gleich, in Ansehung desKörpers, dem Fuchse gleich komint. In dem linnärischen System steht er unter den Frettwieseln, undzwar als eine Unterart von der Pharaonis; Ratze.Klein setzt ihn unter das Wieselgeschlecht, und nenntihn die ceylonische Iviesel, Multela ceylonica. Dierses Thier hat auch wirklich einen Kopf wie die Wiesel,große, helle und lebhafte Augen, und kurze rundeOhren. Der untere Kiefer ist viel kürzer als derobere, und beyde sind mit scharfen Zähnen beseht.Der Hals ist lang, die Füße aber sind kurz, und mit; dicken Nägeln bewaffnet. Der Schwanz ist rauchund dick. Die Haare sind ziemlich lang, röthlich,mit Grau untermengt. In Ansehung der Größe

gleicht

l') Beschreibung von Arabien, S. 167.