Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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je nicht wohl beredt gewesen, 2 Mos. 4, io. Ichhabe dich je und je geliebt, Ier. 31,3. je zuwei-len, je zu Zeiten, je bisweilen, für Zuweilen, bis-weilen, zu Zeiten, kommen auch noch zuweilen imgem. Leben der Hochdeutschen vor.

In dieser ganzen Bedeutung ist es im Hochdeut-schen für sich allein veraltet, wo man es in derselbennur noch in der R. A. von je ber kennet, d. i. von al-len Zeiten, oder doch von einer sehr langen Zeit her,von Anfange an.' Er hat von je her nichts getaugt.Das ist von je her feine -Liebiingsmeinung gewesen.

Auch der Gebrauch dieses Wörtchens, da es eineaustheilende oder distributive Eigenschaft hat, scheintein Ueberbleibsel dieser Bedeutung zu, seyn. Siefingen je zwey und zwey, es gingen ihrer zweyzusammNtb &ie gingen je vier, je acht. Von denallen soll je ein Par zu dir hinein gehen, i Mos. 6,20» Aus allerley reinem Vieh nimm zu dir je sie-ben und sieben, Cap. 7, 2. Wofür man auch mitAuslassung des je sagt, sie gingen zwey und zwey.

2-. Für jemahls, zu irgend einer vergangenen oderzukünftigen Zeit, im Gegensatze des nie, im Oberdeut-schen ie. wer har solches je gesehen und je gehöret?Es. 66, 8>. wer hat Gocc je gclehrer, Sir. i, 3.Habt ihr auch je Mangel gehabt? Luc. 22, 3;. DieAufrichtigkeit ist die letzte Tugend, von der wir unsje trennen sollten. Nach andern verneinenden Wör-tern, als: kein, niemand, ist es überflüssig und wi-drig; z. B. nie ist das je erhöeec worden.

II. Der Sache, für jeder, wo es im eigentlichenVerstände doch nur noch in den Zusammensetzungenjeder, jeglict), je weder, jemand u. s. f. üblich ist.Indessen scheint noch ein gedoppelter Gebrauch diesesWöcrchens davon abzustammen.

l» Da es eine auskhetlende oder distributive Be-deutung in Ansehung ganzer Sätze hat, in Verbind-