Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Jerusalems-Apfel. Jesuatrn. 329

Jerusalems - Apfel, siehe unter Mahnt.

Jerusalems ^ Artischocke, eine Benennung der inNie-derfachfen so genannten Erdäpfti, oder Erdartifcho-cken, !^elian;bu8 ruberokus Linn.- } si Th. XI, S.223 / fgg'

Jerusalems: Blume, I^/cKnis cbslcedonica; s. unterLychnis.

Jerusalems - Rorn, lckordeum c-eleüe Lintt .; si Th.XVII, S. 434 /f,

Jerusalems-B^reutz, l.yckni8 cbalcedonica; s. unterLychnis.

Jerusalems -Salbey, s. unter Salbey.

Jesche, in einigen oberdeutschen Gegenden die Geiß,oder das Weibchen des Steinbockes; si Gteinbock.

Jese, Jesen, Jeseofisch, Jessen, Jäse; s. Alant,und 2llose.

Jeomin, s. Jasmin.

2 c)Hn, s. Jese.

Jesuaren, ein Mönchs-und Nonnen-Orden, welchervom heil. Johannes Colombini, einem Edlen ausSiena, um das I. 1365 gestiftet, und vom PapstUrban V. im I. 1367 bestätigt wurde. Den Nah-men Jesuacen bekamen die Mönche dieses Ordensdeswegen, weil ihr heiliger Stifter beständig denNahmen Jesus im Munde führte. Man nannte sieauch Clericos apostolicos conuemus S, Hieronymi,Fr. Clercs apostoliques de S. J£r6me, weil sie für denh. Hieronymus eine ausnehmende Verehrung bezeig-ten, und ihm ihre mehresten Kirchen und Bethhäuserwidmeten. Sie folgten übrigens der Regel des heil»Augustinus. Papst Clemens IX. hob 1668 diesenMönchsorden auf; Nonnenklöster dieses Institutesaber findet man noch hin und wieder in Italien. DieJesuarerinucn führen eine sehr strenge Lebensart;gehen in weißem Tuch gekleidet, mit einem ledernen Gür-tel, lohfarbigem Mantel, und einem weißen Schleyer.

£ 5 Jesuit,