Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Z6o Jesuit.

sannt, von der Jagd und dem Fischfänge auf gmeSGlück lebend, und gänzlich unwissend in allen Grund-Säßen der Regierung und Subordination. Die Je-suiten unternahmen es, diese Wilden zu unterrichtenund gesittet zu machen. Sie lehrten sie den Ackerbau,die Viehzucht, und die Kunst Häuser zu bauen. Siebrachten sie zu einem gesellschaftlichen Leben in denDörfern. Sie machten ihnen Lust zu Künsten unöManufakturen. Durch sie, fand das Volk Geschmackan den Freuden der Gesellschaft, und gewöhnte sich andie großen Vorzüge derselben, an Sicherheit undOrdnung. Diese Leute- tvurden die ksmerrhaneu ihrer 'Wohlthäter, und von ihnen mit der zärtlichen Auf-merksamkeit eines Vaters, welcher seine Kinder unter-weiset, regiert. Bis zur Anbethung geehrt und ge-liebt, herrschten einige wenige Jesuiten über einige hun-dert tausend Indianer. Sie erhielten eine vollkom-mene Gleichheit unter allen Mitgliedern der Gesell-schaft. Ein jeder von ihnen war verbunden zu arbei-ten, nicht für sich selbst, sondern für das Ganze. DieFrüchte ihrep Felder und ihrer Industrie von jederArt, wurden in gemeinschaftlichen Vorrathshäusernniedergeleget, aus denen jedermann alles erhielt, des-sen er bedurfte. Durch diese Einrichtung waren fastalle Leidenschaften, welche den Frieden der Gesellschaftstören, lind ihre Mitglieder unglücklich mache», er-stickt. Wenige MagistratSpersonen, welche von denIndianern selbst erwählt waren, wachten über die öf-fentliche Ruhe und über die Befolgung der Gesetze.Blutige Strafen, welche unter andern Regierungenso häufig sind, waren gänzlich unbekannt. Eine Er-mahnung von einem Jeftiiten, eine geringe Beschimpf-ung, und, hey einigen besondern Umständen, einigeHiebe mit der Peitsche, waren hinlänglich, die Ordn-ung unter diesem unschuldigen und glücklichen Volkezu erhalten,

Allein,