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wurden, haben verschiedene Papste, als: Honvrmslll.,GregonuS IX., Jnnocennus iV. , HvnoriuS IV.,Johannes XX1 1 ., und Andere, bestätigt. Sie wähl-ten ihren eigenen Meister, dem sie Gehorsam leistenmußten. Ihr Ordenszeichen, &0. 1646, war einschwarz und weißesLilieukreuh aufeinem weißen Rockeund schwarzen Mantel. Sie sind jetzt, nachdem siedie Waffen abgelegt haben, mehrcntheils geistlich, wiedenn die spanische Inquisition dieses Kreuh, als ihrWapen, öffentlich führt.
Z. Der portugiesische Ritterorden Christi, wur-de im I. 1318 vom Könige in Portugal, DionystusPerioca, gestiftet, um den Adel zum Kriege gegen dieMohren zu ermuntern. Die Ritter besitzen 444 Com-menden, und heben den geistlichen Zehenden von allender Krone Portugal unterworfenen Ländern, so gar inIndien. Sie folgen der Benedictiner-Regel, tragen«inen weißen Ordens-Habit, und an einer dreyfachengoldenen Kette ein roth emaillirtes Patriarchenkreutzauf der Brust, in welchem ein weißes Kreutz zu sehenist; Zig. 1647. Der Ordens-Sitz ist zu Tomar.
Papst Johannes XX, I. ordnete ihnen imJ. 1320 , dieRegel desh. Benedictus zu hallen, und danebst gewisseGesetze, welche nebst den Ordens - Privilegien, D a in i a n u s,Prior des Conventes zu Tomar, und General des ganzenOrdens, in portugiesischer Sprache hat drucken lassen. Siegelobten die Keuschheit, die Armuth und den Gehorsam;jetzt geloben sie nur die eheliche Keuschheit, aus Vergünstig,ung des Papstes Alexander VI., und schwören, daß siedie Waffen wider die Ungläubigen, so oft es nöthig ist, zurVertheidigung des katholischen Glaubens ergreifen wollen.Anfänglich wurde dem Ordens-Meister, Aegidius Mar»liniu s, das Castell Marin, welches unter dieDiöceö vonElva gehört, zum Sitz angewiesen, welcher aber hernachnach Tomar verleget wurde; auch wurden den Rittern, da-mit sie desto wüthiger gegen die Mohren sich bezeigenmöchten, alle Güter der Tempelherren, mit königl. undpäpstlicher Bewilligung, eingeräumet. Es haben auch diese
Ritter