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Ritter mit ausserordentlicher Tapferkeit die portugiesischeHerrschaft in Afrika, Amerika und'Indien ausgebreitet.Wenn ein Ordens-Meister mit Tode abging, wurde von13 Rittern ein neuer erwählet. Seit 1550 ist die höchsteWürde des Ordens, oder das Großmeisterthuck, mit derKrone vereinigt.
4. Der päpstliche -Ritterorden Jesu Christi.Die ganze Christenheit war nicht wohl zufrieden, daßPapst Clemens V. den Orden der Tempelherren durcheine Bulle aufgehoben hatte. Daher wurde PapstJohannes >X.I bewogen, einen andern zur Vertilg-ung der Feinde des katholischen Glaubens, zu stiften,wie viele andere Fürsten gethan hatten. Nachdem ernun die Brüderschaft Jefu Christi in Portugal durcheine Bulle bestätiget hatte, errichtete er, im I. 1317,eine dergleichen und unter eben demselben Nahmenauch in Italien. Die Ritter werden zu keinem Ge-lübde verbunden, und dürfen auch ihren Adel nichtbeweisen, wie doch die Ritter Jefu Christi in Portugalthun müssen, und werden nur durch eine Breve, nachBelieben des Papstes, erwählet. Sie haben wederOrdens - Meister, noch einen besondern Habit, sonderntragen, nur ein rothes, und rings um mit Gold bor-diertes Kreuh, Lig. 1648.
'5. Der Jesus - Maria - Orden, Fr. I'Oröre steJesus & Marie, Hieß ehemahls ein Ritterorden, wel-cher zu den Zeiten des Papstes Paulus V. in Romflorirte. Die Ritter trugen ein himmelblaues, mitGold eingefaßtes Malteser - Kreuh, in dessen Mitteauf einer Seite das Monogramm« des NahmensJefu,
] H S, auf der andern das Monogramm« des Nah-mens Maria, der Mutter Jefu, mit goldenen Buch-staben stand, Fig. 1649 ; daher sie auch Ricrer Jesuund Marien genannt wurden. Sie gingen, bey öf-fentlichen Funktionen, in einem aus Wolle lind Seide'bereiteten Schamlot einher, an welches das vorerwähnte ,
Kreuh