4U
Ittou.
brauch sie bestimmet wurden, sind gemeiniglich auf denJelons genannt; z. B- Lltambre auxOeniers, Cham-bre des AÜurances, Tresor royal, jErarium regium,Parties casuelles, Extraortiinaires des guerres, Ordi-naires des guerres, les Controlleurs gen£raux desRentes, les Controlleurs des Renres, les Regeveurs desReutes, u. s. w. Dle Anzahl der geprägten Jetonshat sich ungemein vermehrt, nachdem man anfing, siezu Spiel-Marken zu gebrauchen. VielePrinzen vomGeblüre, und andere Vornehme des Reiches, wieauch ganze Familien, liessen Iekons mit ihren Wapen,mit Sinnbildern und Umschriften prägen, welchesauch in andern Ländern, besonders in Schweden, nachtgeahnter worden ist.
Als in Frankreich, in der lehteir Hälfte des verwi-esenen Iahrhundertes, verschiedene Acadeiyien errich-tet wurden, ließ man Ictons von Silber prägen,welche bey jeder Sitzung unter die anwesenden Mit-glieder ausgetheilet wurden. Diese Gewohnheit hatmau bis auf den heutigen Tag beybehalten, und einigeAcademieu haben diese Einrichtung für gut gesundenund nachgeahmet. Die medicinische Facultät in Pa-ris scheint die erste Anleitung zu dieser Gewohnheit ge-geben zu haben. Bey dieser war es seit undenklichenZeiten eingeführt, daß man alle zwey Jahre, wennein neuer Decanus erwählet wurde, silberne Ietonsunter die anwesenden Doctores des Facultät atistheilte,welche auf der einen Seite den Nahmen und das Wa-pen des abgehenden Dechanten, und auf der anderndas Wapen der medicinischen Facultät, zum Geprägehatten. Es ist dieses bereits vor dem Anfange desröten Jahrhundertes gebräuchlich gewesen. DieStämpel und das Silber wurden aus denen Einkünf-ten bezahlt, welche die Facultät von denen Candidaten,so die akademischen Würden annehmen wollten, erhielt.Weil Palm war der erste, welcher 1652 unter seinem
De-