Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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412 Ieton.

Decanate eine Neuerung darin machte; er ließ nähm-lich auf der einen Seite, statt seines eigenen Wapens,sein Bildniß sehen, und auf der andern wurde dasWapen der Facultät beybchalteit. Nach und nachliessen einige Dechanten das Wapen der Facultät weg,und nahmen zu der Gegenseite Sinnbilder, welche sichzuweilen auf die vornehmsten Begebenheiten, die wäh-rend ihres Decanales, in der Facultat vorgefallenwaren, bezogen, zuweilen aber auch ihre eigene Streit-igkeiten mit andern betrafen. In des kömgl. preuß»Hrn. Leib-Medicns Möhsen Beschreibung einer Veralinischen Medaillen-Sammlung, i Th. Berl. und2 , I 773/ gr. 4* S. 377, fgg. findet man 9 Ietonsoder Geüächtnißpfennige der medicinischen Facultätzu Paris, mit dem Bildnisse des Dechanten, 0 . VeitPatin, von 1652; des v.Ant Moranv, von 1664;des 'Franz le Vignon, von 1666; des Joh. ArmanddeMauvillain, von 1668; des Joh.Bapt.Moreau,von 1674; des Ant. Joh. Moranv, von 1676; desAnt. le Moine, von 1678; des Joh. Bouvin, von1698, und den Ieton des Dechanten Franz Vernage,mit dem Bildnisse des l). Guido Crescent. Fagon, er-sten Leibarztes des Königs Ludwig XIV. mit vielerKenntniß der Geschichte und Kunst beschrieben, undsehr sauber gestochen.

Die königl. preußische Academie der Wissenschaf-ten zu Berlin, hat verschiedene silberne Ietons, wel-che bey jeder Versammlung unter die anwesenden Mit-glieder ausgetheilet werden. Zwey derselben findetman Fig. 16;2 und i6;g, abgebildet. Der erstewiegt i, und der zweyte f Loth.

Aig. 1652, enthält auf der Hauptseite das belor-berte Brustbild des Königs, mit der Umschrift: FE-DERKJUS REX ACaDEMLE PR0TECT0R.MDCCL. Unten steht der Nahme des MedailleursGE'JRG:. Auf der andern Seite steht man einen

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