Igel. 417
cio, Rizzo; Span. Erizo; Portug. Ourizo, Origc»cacüern; Dän. Pindfviin / Norm. ÜufHvilj Schwed.Igelkgct; Poln. Jez; Ruff. Jefch; Aegypt. Hxrbe,Ganfud;. in Madagascar Sora. Im Franz, wird ecschlechtweg !e beriüon genannt. Bey Gcoffrov undBomare heißt er Hdrilson commun, oder Hmlsonterrestrc ; beym Knvrk Pore - <2pvc de Zeeiande. In ei-nigen Gegenden Deutschlandes nenntman ihn Eudigei,Hausigel, Zaumgel. DieftrIgel, den man fast inden meisten Gegenden von Europa, nur nicht in denkalten Ländern antrifft, erreicht ungefähr die Großeeines Kaninchens, oder eine Länge von 9 bis 10 Zoll.Wenn er auf den Füßen sich aufrecht hält. hat er einensehr unförmlichen Körper. Er sieht wie ein länglicher,oben ausgebogener Haufen aus, welcher sich vorn ineine Schnanhe endiget, und von vier so kurzen Beinengetragen wird, daß man kaum die Füße sieht. DerHals ist gar nicht zu untersheiden. Er hat breite,runde, kurze und in die Höhe gerichtete Ohren, kleineund hervor stehende Augen, und einen sehr dünnen,nur i Zoll langen Schwanz.
Einige haben zwo Arten von Igeln unterschieden,durch Kennzeichen, welche sie aus der Bildung derSchnarche entlehnt hatten, und sie behaupten, daß dieeine Gattung eine lang zugespitzte und dem Schwein-Muffel ähnliche, die andere eine kürzere, stumpfereund mit der Nase eines Hundes übel ein kommendeSchnarche habe, daher sie jene den Gau - oderSchwein Igel, L.Eebiuus oderErinacsu? poreinus,oder l’uillus, Fr. Hßrissan ä muieau de cochon, unddiese den ^ilindsigel, L. Echinus, oder Erinaceus ca-ninus. §r. Heriüon ä mufeau de chien. nennen; üUlein, dieser Unterschied wird von den neuern Natur-Forschern gänzlich verwerfen.
Hr. Graf v. Büffon hat in Bvurgogne zwey Igel,beyde Männchen, gesehen, von welchen die Landleute ihmOek. Enc. XXIX Lh. D d sage