426 Igel.
pendulis Ejusd. & Linn. (beym Linnö hieß diese Art eherMahls Hystrix pedibus pentadactylis, cauda exlerta,hernadz cauda truncata, hernach brachyura, caudaabbreviata,) Porcus aculeatus s. Hystrix malaccensisSebee. Acanthion aculeis longisiimis, Hystrix genui-na, Porcus aculeatus malaccensis, Klein. malakseStekelvarkcn HonTt. welchen einige Schriftsteller un«ter die Stachelschweine rechnen, hat niederhängende,fast kahle Ohren, und einen sehr kurzen Schwanz.Die Augen sind groß und glänzend. Jeder Fuß hat5 Zehen, die mit Nägeln bedeckt sind. Der obereTheil des Körpers ist mit geraden, sehr scharfen undspißigen, weiß und schwarzen, oder weißen und röchst-chen Stacheln von sehr verschiedener Größe beseht,worunter einige über 6 Zoll lang sind. Der Kopf istmit kurzen Haaren bedeckt. Die Haare am Baucheund an den Füßen sind kurz, dick, stachelig und fuchs?roth. Die Länge des ganzen Thieres beträgt ungefähr8 Zoll. Es nährt sich dieser Igel von allerley Feld-Früchten und Obst. Die Siamer essen das Fleischdesselben, und halten es für sehr gesund. Seine Sta-cheln werden zu Haarnadeln für die Frauenzimmer, zuZahnstochern und andern Dingen, gebraucht. DaSMerkwürdigste von diesem Thiere ist der so genannteJgclfteiu, Sau - oderSchweinstein, Stachelschwein,Scein, oder, wie er sonst auch genannt wird, Sra-chelschweinbezoar, und Grein von Ntalacka, L« La-pis hystricinus, Lapis malaccensis, Lapis porcinus,Bezoar porci, Fr. Pierre oder Bezoard de porc-gpic,Pierre de Malacca, Jtal. Piedra del porco, Span.Piedra de puerco. Es wird derselbe in der Gallen»Blase des Igels gefunden, und ist nichts anders alsverhärtete Galle. Man gebrauchte diesen Stein,weicher zuerst von den Portugiesen aus Ostindien nachLissabon und Amsterdam gebracht worden ist, ehemahlsals ein Gegengift in allerley Krankheiten, und bezahlte
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