Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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432 Jgnati'iS-Bohne.

gleichsam steinichkerSubstan; liegt. Inwendig ist einbitteres, gelbliches, weißliches Fleisch enthalten, wertngemeiniglich 20 bis 24Kerne liegen, welche, wen,- siefrisch sind, dw Größe einer wälschen Nuß haben, undMir einer silberfarbigen Wolle bedeckt sind, getrocknetaber nur so groß als eineHaselnuß sind. Nach andernNachrichten ist die so genannte Bohne kein Kern einerFrucht, sondern die Frucht selbst, und zwar einesBaumes, auf dessen Zweigen eine jede von diesenFrüchten einzeln, und jede auf einem besondern Stielewächst, ohne in einer Schote, als ein Kern in einerandern Frucht, eingeschlossen zu seyn. Ihre Gestaltist nicht regulär; an Größe kommt sie fast einer grünenMandel, die noch in ihrer Hülse steckt, oder einer Herrmodattel, bey. Ihre äußerliche Farbe ist grau, odervielmehr schwärzlich, wenn ihr diejenige dünne Haut,mit welcher sie bedeckt ist, und die bald weiß- oder silrbergrau, bald röthlich aussieht, völlig abgezogen ist.Da aber diese Haut sehr fest anhängt, und durch dieLänge der Zeit, oder durch starkes Reiben, erst in kleünen Stücken oder Schuppen abfällt, so sehen die mei-sten dieser Früchte buntscheckig aus, wenn nähmlichein Theil von dieser dünnen Haut abgegangen ist. DaSInwendige dieser Frucht sieht einer braunen oderschwärzlichen Gallerte gleich. Sie ist aber von einerso harren oder festen Consistenz, wie ein Horn, undalso schwer zu zerbrechen oder zu zerschneiden. Wennman sie auf einem Reibeisen reibet, oder raspelt, wel»ches das leichteste Mittel ist, sie klein zu bekommen,und zum Gebrauche geschickt zu machen, so erscheintsie an dem Orte, wo die Zähne des Reibeisens oderder Rasse! sie getroffen haben, weißlich, welches vieleLeute, die sie in diesem Zustande gesehen haben, ver-führt hat, daß sie diese Farbe für die rechte gehaltenhaben, welches aber nicht ist, indem man, wenn manihre wahre Farbe sehen will, sie nur mit einem Messer,

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