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daß jeder mit dem andern vereinigt ist, und wenn manz. B. das oben an semer Spitze anzündet, alles so-gleich auf einen Augenblick tu dem schönsten und leb«Hastesten Feuer steht, zu welchem diese angegebeneComposirion besonders eingerichtet ist. Wollte manaber diese Composttion zu größern Illuminationen ge-brauchen, so darf man nur ein Par Tbeile Pulverweniger nehmen, und auch die wohlriechenden Spe-"cies davon weglassen. Diese Art Hülsen, welche mansonst auch Heuer lanzen nennt, sind sehr bequem, alleFiguren, die man sich erdenken will und mag, in Illu-mination zu bringen; nur muß man dahin sorgen, Laßalles sicher und richtig mit einander communicire, weilsonst alle angewandte Mühe vergebens seyn würde.
Ilme, Ilmbaum, ein im g. L. für Ulme üblicher Aus«druck, besonders die gemeine breit-uüd schmahldlät-terige Ulme zu bezeichnen, von welchen die erstere auchRüster genannt wird, vlinus cgmpeltriL und Vlrnusm'mor Um. Nach Andern ist die Ilme eine anQuellen wachsende Ulme. Siehe Ulme.
Ilmenau, oder Llmenau/ auch die Aue genannt, einmittelmäßiger Fluß im Herzogthume Lüneburg, wel-cher bey Uelzen, Lüneburg und Bardewyk vorbey,und unter Winsen an der Luhe in die Elbe fließt. Erführt allerley gute Fischarten mir sich; insonderheitaber bedient sich die Stadt Lüneburg dieses Flusses mitgroßem Vortheil zur Handlung nach Hamburg.
Ilmenau, oder jürncium, eine sachsen - weimarischekleine Bergstadt^an der Jlm, im Hennebergischen Ge-biethe, nahe am thüringer Walde, welche ehemahlsdenGrafen v Kcftri bura gehörte,von denselben :54zan die Grafen von Henneberg für 2000 Mark löthigenSilbers verkaufet, und von diesen eine Zeitlang an dieGrafen von Schwarzburg versetzt wurde, bis sie end-lich nach vielen Veränderungen wieder an Henueberggekommen ist. In den I. 160 3 und 1624 erlitt sie
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