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matt bindet ein rohes Ey auf die Zunge, und seht dieFalle so, daß der Jltiß seinen Gang hindurch nehmenmuß. Wenn alsdann die Falle aufgezogen und ge«stellet ist, und er den Vogel darin gewahr wird, sowird er solchen zu sich nehmen wollen, aber auch da-bey sich einsperren, bis man ihn wieder heraus lässet.
Diese Fallen sind in den Gebäuden, und um die-selben, recht gut. Es lassen sich darin auch Marderund Wieseln fangen; zum Wieselfange aber müssensie etwas kleiner gemacht werden. Wenn auch einezahme Kahe, woran einem Hauswirthe wegen ihrerNutzbarkeit im Hause biel gelegen ist, und die er nichtgern verliert, hinein käme, so bleibt sie doch am Le-ben. sEine andere Art von Falle, welche sich vornehm-lich bey eingefriedeten Hasen- und Kaninchen-Gehä-gen anbringen lässet, nach des Hrn. Grafen v. MellinAngabe, ist Fig. 1655 abgebildet. Im XXII Th.S. HZ, f. ist bey Anleguiig eines Hasengartens oderHasengehäges angerathen worden, in den Mauernoder Breterwänden, womit diese Gärten umgebensind, in gewisser Entfernuitg von einander, viereckige,i F. lange und. eben so hohe Oeffnungey zu schneiden,vor welchen man Fallet: stellen könnte. DergleichenFallen werden folgender Gestaltgemacht. Man nimmt14 bis i > Z. breite Breter, und nagelt aus denselbeneinen z F. langen Kasten zusammen. An dem EndeA B, welches an die Oeffnung der Mauer oder Breter-Wand geseht wird, werden nur 2 Leisten AB ange-schlagen, und von dem obersten Ende an der Decke desKastens wird etwas abgenommen, damit die FallthüreE zwischen denselben gut auf und nieder gehen könne.An diesem Fallbretchen ist oben ein Hals, woran mandasselbe zum Aufziehen anfassen kann, und an welchesauch eine Schnur 6 geknüpft ist, woran das 4 Z.lange Srellholz 1 gebunden wird. An dem andernEnde des Kastens, bey CD, ist ein Gitter von gefloch-tenem