Imprimerie. JnbkUtlst. 495
Daher die Iirrprägnation, die Schwängerung,Befruchtung; und in der Apothekerkunst, ■*eine ArtEintränkung (Imbibition), vermittelst welcher sich ineinen Liquor oder andern Körper gewisse Theilchen ei-ner fremden Substanz hinein ziehen, und sich bis zurSättigung mit ihm vereinigen; wenn z.B. ein alkalusches Salz mit einem fauern Liquor gefättiget wird,oder, wenn der Weinstein durch feine Vereinigungmit Spießglas eine das Erbrechen erregende Krafterhalt.
Imprägnacioir der Saat, siehe Samen-Imprü-girarion.
Imprimerie, Imprimeur , Buchdruckerey, Buchdrucker;f. Th. VIl. S. 171.
Impuijjatice, f. Impotenz.
Imc, f. Imbiß.
Inbrunst, eine innere, inwendige Brunst, d. i. Hitze,i. Eigentlich, in welcher Bedeutung es im Hochdeut/schen veraltet ist. Die Inbrunst des hitzigen Lie-bere, die damit verbundene innere Hitze. 2. Figur«lid;, ein hoher Grad der Liebe. Eine Person micvieler Inbrunst lieben. Wo es befonders in derTheologie von einer heftigen überwiegenden Empfind-ung gegen Gott, und der Fertigkeit derselben, gebrauchtwird, befonders so fern sich dieselbe im Gebethe äußert.Gorr mit vieler Inbrunst lieben. Mir Inbrunstbethen.
Schon das Wort Brunst wird von einem hohen Grabeder Liebe gebraucht, und in scheint hier die alte verstärkendeBedeutung zu haben.
Daher Inbrünstig, Inbrunst habend, darin g»«gründet, i. Eigentlich; eine im Hochdeutschen ver-altete Bedeutung. 2. Figürlich, einen hohen Gradder lebhaften Liebe habend, und darin gegründet.Am häufigsten von der lebhaften Empfindung gegenGott. Inbrünstig berhen. Ein inbrünstigesGebeth. Die