Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Incrustat.

standtheile üüd Entstehungsart der Jncrustate. Derfranzösische Nahme kncrullarions, und der holländische,eei, 8rülgd^c ei> versteend Waater Lcers drucken eben-falls die Sache selbst aus.

Unter Jncrustate werden diejenigen Körper desThier - oder Pflanzen-Reiches verstanden, welche mit ei-ner Rinde von Toph- oder Tropf - Stein überzogenfind. Da nicht allein die Körper des Pflanzenreiches,sondern auch verschiedene Körper des Thierreiches, als.:Muscheln und Schnecken, Eyer, Hörner, Knochenin d. gl. übersintert werden können, ja auch sogar oft in einem solchen Zustande angetroffen werden,so ist der Begriff des i'ültii* (') zu enge, wenn er beyden Inkrustationen nur der Vegetabilien gedenkt. Inder ältern Ausgabe hingegen, und in der Beschreib-ung des tessinischen Cabinetes hat er sich allgemeinerAusdrücke bedient, und hierdurch diesen Fehler vermie-den. Eben so unzureichend ist der Begriff des Hrn.Rath Baumer (*), wenn er sagt: , manche Toph-Skeine haben die Figur der Körper behalten, um wel-che sich die weiche, aus dem Wasser niedergeschlageneTopherde angelegt hatten" Denn es muß nicht ebenein Tophus seyn, welcher die Jncrustate bildet, einTropfstein kann eben das hervor bringen, wie man bvsonders an den incrüstirten Mosen sieht. Darin aberhat Hr. Baumer Recht, daß er dieses zu einem we-sentlichen Kennzeichen eines Incrustates macht, daßsolches die Figur des Körpers behalten haben muß,welche die Gelegenheit zur Ueberziehrrng gegeben hat.Denn unförmliche Klumpen, wenn auch gleich darinfremd- Körper des animalischen oder vegetabilischenReiches verborgen liegen, gehören eigentlich nicht un-ter die Jncrustate, sondern überhaupt unter die Toph-und

(i) Systema naturae, 1768, p. 18?, n, 1.

{?) Narurgesch. des Mineralr. Th- 1, S.