528 Incrustal.
Was diejenigen Rö per, welche einer Inkrusta-tion fäpig sind, betrifft, so sind es fast alle Körperdes vegetabilischen, und sehr viele aus dem animalischenReiche. Man findet daher Holz, Reisig von Holz,Kräuter, Knochen, Schnecken und Muscheln, in ei-nem solchen Zustande. Man muß aber die künstlichenJnciustate von den natürlichen unterscheiden. Alanpflegt z.B. in dem Carlsbade, Krebse, Eyer, Sträuße,in den Gradierhäusern Vogelnester mit den Eyern undohne dieselben, ja die Vögel selbst, zu übersintern.Dieses nenne ich künstliche Jncrustate, weil Menschensie gemacht haben und noch täglich machen können.Man hat aber auch Jncrustate, wozu Menschenhändenichts beygetragen haben, und von diesen handle ichjetzt. Einige Körper sind einer Jucrustarion nichtwohl fähig, und daS sind besonders alle weiche undfleischige Körper, welche eher verfaulen als überzogenwerden können. Man will daher von incrustirten Kräu-tern und Blättern bemerkt haben, daß es nicht so wohlfrische Kräuter und Blätter wären, weil diese ebenfallsder Faulniß zu sehr ausgesetzt sind, sondern es sindausgetrocknete und dürre Blätter und Kräuter gewesen,welche nun der Fäulniß widerstehen könnten. Körperaus der See findet man an Orten ausser der See, woJncrustate liegen, nicht leicht aber an der See, und,wie wir bald hören werden, in der See selbst, werdendieselben gefunden, Renette bemerkt daher, daß anden französischen Küsten gewisse Meergewächse mit ei-nem aschfarbigen Lehm überzogen wären, und daß dieKorallen mit einer lehmigen Materie von verschiedenenFarben, welche in dem Wasser hart wird, überzogenseyn. In den Tophsteinbrüchen findet man gemeinig-lich Products des Landes, welche nahe herum befind»lich sind,Gräser,Holzreiser,Schilfe,Knochenu.d. gl.;sind es ja Products der süßen Wasser, so sind sie gewißdurch Fluthen dahin geführet worden. Man erwarte
also