Jncrustat. 529
also in dergleichen Brüchen keine Knochen von ansrlandischen und unbekannten Thieren, keine erotischeKräuter, keine Products derSee ( 8 ), DieJncrustaceerscheinen freylich in einer gar verschiedene», bald grö«ßern bald geringern Schönheit. Dieses rührt zuvör.'derst von der Materie selbst her; ist diese grob und miransehnlich, so wird 6e schwerlich ein feines Jncrustatbilden, welches freylich weit besser ausfallen muß,wenn die Materie feiner ist. Auch alsdann kann einJncrustat verunstaltet werden, wann sich mehrere Ma-terie um dasselbe herum legt, als zur Uebersinterungnöthig ist. Daher findet man oft fremde Körper inunförmlichen Klumpe», wo man sie nicht vermuthethätte. In Tophsiembrüchen oder in übersinterndenWässern ist dieser Fall nicht ungewöhnlich.
Dieses führt mich näher auf diejenigen Rörper,welche andere Körper incruftiren können. DieEigenschaft zu incrustiren, besitzen:
i. alle Sohlen, wenn sie gradiert werden.Die Salzsohlen führen mehr oder weniger Erdtheile insich, aber keine ist ganz leer davon. Diese Erd-theilchen legen sich theils um die Reiser undDornen in den Gradier Häusern, theils setzen siesich an die innere Oberfläche der Pfannen an, wo dasSalz gesotten wird, und erzeugen den so genanntenPsanneustein; theils bleiben sie mit einer gewissenO.uantität der Salzsäure verbunden, in derjenigendicken Feuchtigkeit, welche nach dem Anschießen desSalzeS übrig bleibt und die Muttersohle genannt wird.Hr. Cartheuser ( 9 ) untersuchte diesen durch die Sohleerzeugten Rindenstein, und fand, daß er aus einerKalkerde bestehe; von einer Bittersalzerde fand er
nicht
st) Walch, a. ang. £)■ S. 64. Denette von den Greinen,S. 2>.
(9) Carrheuser'S Mineralog. Abhandlungen, - St. S. es,5 97 .
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