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fache ist ihr allzu häufiges Daseyn; denn an denjenigenOerrern, wo Tropf- oder Tophsiein gefunden werden,kommen die Incrusiale gemeiniglich häufig vor; nichtzu gedenken, daß Personen, welche in Gegenden woh-nen, wo entweder incrustirende Bäche oder Gradier-Häuser sind, sich selbst Jncrustationen, welche Gatt-ungen und so oft sie nur wollen, machen können. In-dessen werden doch nicht all; Jncrusiate von den Lieb-habern der Natur weggeworfen. Wenn wir mitEinigen das Wort Jncrustat so weitläuftig nehmen,daß man auch die Products der Tophsteinbrüche undder Tropfhöhlen dahin rechnet, so sind diejenigen Kör-per, welche aus tiefen Höhlen, dergleichen die Bau-mannshöhle, die scharzfeldische Höhle, die Höhle beyBayreuth, u. a. m. sind, gezogen werden, allemahlschätzbar; man nimmt auch diejenigen, die aus in-erustirenden Bachen kommen, welche weit entlegenund vorzüglich berühmt sind, ingleichem solche, welchein dem Steinreiche nicht leicht zu erwarten sind, als:Mose, wenn sie recht schön sind, Vogelnester, selteneConchylien n. d. gl. in Naturalien-Sammlungen aus.
Incruftrr n, Fr. eine Mauer, einen Pfeiler,
eine Zimmerdecke, einen Fußboden, einen Fries, oderandere Theile ei»es Gebäudes, mit dünnen poliertenPlatten von Marmor, von Iaspiß rc. (bey den Altenauch mit Blättern und Lamellen von geschlagenem Goldusd Silber, belegen oder überziehen; oder auch miteingelegter oder mosaischer Arbeit bekleiden. Oderauch nur: etwas mit einer steinartigen Rinde überzie«hm; s. den vorhergeh. Art. Jncrustat. Bey demF^esco-Mahler: einen Anwurf machen; die Maueroder Wand mit Mörtel, Kalk oder Gyps anwerfen,ehe mait sie bemahlt.
In den neuern Zeiten hat man auch ganze Ge-mählde durch Jncrustirett (pur incrultation) hcrodegebracht, indem man allerley kleine Steine oder andere
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