Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
Seite
549
JPEG-Download
 

Jndig. 549

Mexikaner beobachtet, unb *on wem die Franzosen die ihrigeerhalten haben, darüber si ituc man bey oen Schriftstellernnur unzuverlässige Muthmaßungen

Die Pflanze, woraus der Indiz bereitet wird,oder die ^ndlIpst.!,N-,e, luäigoleia ; um. Fr. n ch-lorier, heißt i» Indien ^n>I, \nuil G li, Nil, beyden Spaniern Amio. Sie wächst von Natur in alieuLändern, welche zwischen den Sonnenwendezirkeln(Tropicis) liegen, und mau kann sie mir purem Erfolgein denen Landern bauen, welche nur 40 Grad von derLinie entfernet sind; aber nur em wenig über dieseGränzen hinaus, kommt sie selten fort. Der Kelchbesteht aus einem einzigen Blakt, welches sich b eynaheflach ausbreitet, und in ; Abschnitte getheilt ist. DieBlume gehört uitterdieArtderSchmerlerling-'L/nmen.Sie hat eine rundliche, sich ausbreitende Fahne, welrehe oben gezähnt und rückvärsü gebogen ist. Die Flurgel sind länglich, zugestumpft, und ihre äussere Ein-fassungen breiten sich aus. Das Schiffchen rst zuge-stumpft, ausgebreitet, und scharf gespitzt. Sie hat10 Staubfäden, die in einer Walze beysammen ste-hen, deren Spitzen in die Höhe steigen, die sich mitrundlichen Kölbchen endigen, und einen walzenförmi-gen Eyerstock, welcher einem kurzen, mit einer zuae-stumpften Narbe gekrönten Griffel zur Stütze dient.Allstem Eyerstocke wird nachgehends eine kegelförm-ige Schote, welche 8 bis ro merenförmige, oliven»farbige, demRübsamen ähnlicheKörnec in sich schließt.Der Ritter Llnnä setzt dieses aus verschiedenen Artenbestehendes, hülsentragendes Pflanzengeschlecht rn d>egte Abtheilung seiner i/ten Classe, welche er uiadel-phia Decandna nennt, oder zu den Pflanzen mit 10,in 2 Haufen verwachsenen Staubfäden. Die Arrendieses Geschlechtes sind folgende.

i. Die Färber-Indigpfinnze. oder der et-rcnrl'oche Auil/ Indigofera rinckria. Linnü bezeichnet dieseMm z Art