Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Art in seiner zweyten Mantisse also: foliis pmn-innobouaris racemis breuibus, caule snIFmrtcri'o mitgefiederten eyrunden Blättern,, kurzen Blum-utrau-ben, und einem ständigen Stängel. In den Specie-bus pl.uuaruni lautet die Bezeichnung also: legumini-bas arcuntis incnnis, racemis folio breuioribus, mitbogenförmig gekrümmten, bestäubten Hülsen, undmit Blumentrauben, welche kürzer als die Blätterfind. In der Beschreibung des cliffortischen GartensHeißt fie indigofera foliis nudis; bey C. Bauhin, Ifa-tis indica, foliis rosmarini, glasti affinis; bey I.BcNthin , Anil s. Nil inodornm color; bey RuiNph,Indicum ; im Horto malabarico, Ameri ; Fr. l’Anil.Man muß diesen Anil nicht mit der Indigofera Anildes &nne, welche weiter unten, S.;s6,f. vorkommt, ver-wechseln. Sie wird in Ost-Indien häufig gebauet. Ih-re Wurzel ist jährig. Der Stängel ist ungefähr einenFinger dick, und g Fuß hoch, steif, holzicht, und inviele aufrecht stehende Zweige getheilt, an welchen ge-fiederte Blätter sitzen. Diese bestehen aus 6 bis 8Par zarten, rundlichen, oder eyförmigen, bläulich an-gelaufenen, einander gegen über gestellten Blättchen,mit einem einzelnen am Lude. Aus dem Blätterwin-kel treiben kurze Aehren, welche mit Schmetterliugs-Blumen besetzt sind. Der einblätterige, weite Kelchist fünffach eingekerbet; das Fähnchen rundlich, rück-wärts geschlagen, eingekerbet, und blaßgelblich odergrünlich; das Schiffchen stumpf, offen und seitwärtsmit einem ausgehöhlten sporuförmigeu Ansätze geziert;die beyden roseufarbigen Flügelblätter sind dem Fähn-chen ähnlich, und stehen am untern Rande von einan-der abgesondert. Die 10 Staubfäden sind in eineScheide verwachsen, und richten sich mit ihren Spi-tzen, nebst dem kürzern Griffel in die Höhe. DieBlumen blühen nach und nach auf, fallen aber baldhernach wieder ab, und hinterlassen eine dünne, wal-zen-