Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Indiz. 555

genden Hülsen, und dreyfachen lanzettförmigen Blät-tern. Sie wächst in Ost - Indien wild, I» denWinkeln der Blätter sitzen zwey Hülsen beysammen,weiche gleichbreit, umgebogen, und mit vier Eckenversehen sind.

6. Die geißklecni rige Jndigpflairze, Indigoferaevrisi-ides, (ehemahls Psoralea cytisoid.s). t'inr.c be-zeichnet sie in der zweyten Mantisse also: foliis pinna-tis mucronatis, caule fruucofo, mit gefiederten, scharfzugespitzten Blättern, und einem strauchigen Skängel.In den 8peci^bns plantarum lautet die Bezeichnungalso: foliis quinato • pinnatis tenwisqne, racemis axil-laribus, mit theils fünffachen und gefiederten, theilsdreyfachen Blattern, und mit Blumentrauben, wel-che in den Winkeln der Blätter stehen. Das Vorge-birge der guten Hoffnung ist ihr Vaterland. DerStangel ist staubig, und treibt eckige Aeste. Die un-tersten Blätter bestehen aus 3, die obersten aber aus 5länglichen, bestäubten und ziemlich gleichen Blättchen,welche sich in eine steife Spitze endigen, und haben anihrem Ursprünge zwey kleine Borsten. Die Blatt-Ansätze sind pfriemförmig. Die Blumentrauben ste-hen in den Winkeln der Blätter, sind länger als diese,und haben eyrunde Blattdecken, welche sich in steifeSpitzen endigen, und abfallen. Der Blumenkelchist etwas kürzer als die Blumenkrone; das Fähnchensieht aufrecht. Die Hülse ist ziemlich walzenförmig,und ihre Samen sind durch Zwischenwände unter-schieden.

7. Die zweysamige Indigpflanze/ Indigofera di-

sperma, racemis elotigatis l. folio longioribus, legu-minibus difpermis, foliis pinnatis obtosis, mit gefieder-ten stumpfen Blättern, welche kürzer als die Blumen-Trauben sind, und mit zweysamigen Hülsen. Manfindet sie in beyden Indien, erkannte sie nur