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Blattchen elliptisch und etwas spißig sind, kurzen Blu-mentrauben, niederwärts und hernach wieder oberwartsgebogenen Hülsen, und aufrechten ständigen Stangel.Ist in benden Indien einheimisch. Diese der Färber-Indiapflanze sehr ähnliche Art unterscheidet sich dochvon derselben durch die umgekehrt eyrunden, stumpfen,- auf beyden Seiten unbewehrten Blättchen; fernerdurch die rundlichen und geraden Hülsen, woran auchdie Naht höckeriger und etwas knotig ist; und end-lich durch die kleinern und schwankenden Blumen-Trauben.
13. Die silberfarbige Indigpstanze, lricliAvferaargenrea, foliis pennatis, fcbolis obouatis rnmentoso-sericds, impan m.Mo-o, canle fruticofo, mit gefeder-ten Blättern, deren Blältchen umgekehrt eyrund, filzigund seidenartig sind; das ungeparte Blältchen ist grö-ßer als die andern. Ist gleichfalls in beyden Indienanzutreffen. Die Blumen sind purpurfarbig. Dieganze Pflanze ist weiß und filzig.
Die Verfertigung des Indigo geschieht an ver-schiedenen Orten aller Welttbeile. In Europa, aufder Insel Malta. In Afrika, in Senegal, und aufder Insel Madagascar. In Asien, wird derselbe inOst-Indien, in dem Reiche des großen Mogols anverschiedenen Orten, desgleichen in den KönigreichenGolconda und Bengala, und von den Holländern aufder Insel Java, gemacht. In Amerika macht manihn ebenfalls an verschiedenen Orten, sowohl auf demfesten Lande, insonderheit zu Guarimala, als auch aufallen antillischen Inseln, vornehmlich aufSt. Domin-go, Jamaika, und Curassau; desgleichen auf einigencaraibischen Inseln. Gegenwärtig wird er insonder-hert in euier Colonie amMiffisippi, elwann zoMeilenvon Neu-Orieans, in großer Quantität von vorzügli-cher Güte fleißig angebauet.
l. Die