Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Jndig.

I. Die Jndig; Manufactur aufdcr Insel Malt«,welö^e Burcfiard (I beschrieben hat, ist die einige,welche in Europa gewesen ist. Die Beschrelbuua,welche er davon macht, ist hinreichend, diese Sacheund die Zeit derselben in das Licht zu sehen, und d^nUrsprung anzuzeigen, welcher ganz asiatisch zu sei nscheint, wenn man nach den Kunstwörtern, die HerVerfasser braucht, und nach denen, die ich, wenn ichvon den asiatischen Manufacturen s rechen werde, an-zuführen Gelegenheit habe, davon urtheilet. Ersagt: , Es wächst auch in diesem Lande eine Art vonGlastum, welche die Spanier ^»lo, und die A;aberund Malteser Ennir nennen, und woraus man eineFarbe bereitet, deren Gebrauch in ganz Europa be-kannt ist. Dieses Kraut ist in dem ersten Jahre sehrzart. Der Saft, den man daraus presset, gibt nureinen sehr unvollkommenen Teig, welcher in das Rothefallt, und zu schwer ist, als daß er sich auf dem Was-ser halten könnte. Diese Art voll Indigo nennt manHouti oder iTTouti. Der von dem andern Jahreaber ist violblau, und so leicht, daß er auf dem Wasserschwimmt. Er führt besonders den Nahmen Lyerceoder -iarce. Im dritten Jahre nimmt seine V-llkom-nienheit wieder ab, sein Teig ist schwer, von einer dun-keln Farbe, und wird unter allen Arten am wenigstengeschahet. Dieser wird Caeeld genannt. Man schnei»det die Pflanze ab, und legt sie in Cisternen; alsdannbeschwert in an sie mit Steinen, und gießt Wasser dar-auf. Man lässet sie einige Tage in diesem Zustande,bis Las Wasser die ganze Farbe und Substanz des Krau-tes ausgezogen hat. Man lasset alsdann dieses Was-ser in eine andere Eisterne laufen, auf deren Bodensich eine kleinere befindet; man rührt es stark mit Ste-cken um, hierauf lasset man es nach und nach ablaufen,

bis

Deschrkil'Mig t fr Insel Malta, lüüv.Cax 6 , E. 33, s«a-