Indig. 565
das Wasser nicht mehr grün gefärbt aussteht. Als-dann wird diese Farbe verschiedene Mahl ungefähr aufeben die Art geschlagen/ wie man die Butter in unsermLande schlägt, bis der Schaum, welcher anfangs einehelle violblaue Farbe hat, ganz blau, und das Wasserbeynahe schwarz wird. Man lässet es darauf2 Stun-den sich setzen, und rührt es sodann zwey oder dreyMahl mit einer Schaufel um. Man deckt das Ge-fäß mit einem Tuche zu, und thut alsdann nichts mehrdaran, bis die dicke Materie, welche der wahre Indizist, sich ganz auf den Boden gesetzt hat. Den andernTag, morgens um 8 Uhr, sondert man den Satz vondem Wasser, welches alsdann eine röthliche Farbehat, ab. Dieser Saß wird zwey oder drey Mahl.mitden Händen umgerührt, und auf ein Sandbett gele-get, welches gegen die Mitte etwas abhängig ist, aufwelches man ein großes Tuch gebreitet hat, das schon2 Stunden in den heißesten Sonnenstrahlen gelegenhat. Auf dieses Tuch leget man den Satz. Auf dieseArt fließt das Wasser ab, und lässet das Dickste zu-rück, dessen Oberfläche sich alsdann mit einem Häut-chen, welches in das Purpurfarbige fällt, überzieht.Hierauf nimmt man die Zipfel des Tuches, und legetes zweyfach zusammen, damit die Dicke der Materieverdoppelt werbe. Man zerbröckelt sie mit den Hän-den, und thut sie in einen Kessel, wo man sie mit denHänden, welche man vorher mit.Wasser beitehct, wohldurchknetet. Alsdann macht man Kuchen davon, wel-che, wenn sie recht trocken geworden sind, als vollkom-men schöner Indig, der jli den verschiedenen Arten vonGebrauche bey der Mahlerey, und bey dem Blanfar-ben der Tücher, tauglich ist, verkaufet werden.
Die Art, wie man auf Gurarace, (Guzerat, Gut-scherat,) einer Halbinsel zwisitzen Malabar und demFlusse Indus, den Indig bauet und zubereitet, istN n z nach